Die Januar-Frostphase ist bei uns durch und in den nächsten Tagen soll es fast frühlingshaft zu werden.

Irgendwas arbeiten kann man im Garten nicht, weil alles von der Schneeschmelze und vom Regen aufgeweicht ist. Aber wenigstens mal schauen kann man. Im Gewächshaus war der Boden knochentrocken. Da jetzt das Eis in der Regentonne wieder getaut ist, habe ich mit Regenwasser gießen können.

Im Gewächshaus stehen Blumenkohl, Brokkoli, Petersilie, Grünkohl, noch ein kleiner Salatkopf usw.

Erst haben ihn die Schnecken zerfressen, dann kamen die Raupen des (eigentlich hübschen) Kohlweißlings und dann kam der Frost. Alle Plagegeister haben sich verzogen und nun kann der letzte Kohlrabi doch noch wachsen. Er wächst langsam aber kontinuierlich. Gut, dass ich ihm eine Chance gegeben habe.
Ich liebe das Wintergärtnern!

Auf den ersten Blick sieht diese Seite recht lumpig aus, aber wenn man genau hinschaut…

sieht man, dass der Salat und die Winterheckenzwiebeln neu austreiben.

Etwas Feldsalat ist noch da …

… und mal sehen, ob der Brokkoli was wird. Sieht ja schon nicht so ganz schlecht aus.


In Garten stehen verschiedene Sorten Grünkohl, ebenfalls Brokkoli und Blumenkohl und Mangold.
Bei Brokkoli und Blumenkohl habe ich probiert, was wo an besten wächst. Bisher ist der Blumenkohl im Haus besser. Beim Brokkoli ist´s egal. Dem scheint das Wetter nichts auszumachen.
Blumenkohl. So sieht es ganz schon furchtbar aus, aber wenn man die bunten Blätter zur Seite schlägt, ….

… sieht´s ganz hoffnungsvoll aus.




Brokkoli im Januar unter freiem Himmel. Ich bin selbst erstaunt. 🙂

Der Mangold hatte beim Novemberfrost ganz schön gelitten, deshalb hatte ich ihn mit einem Vlies abgedeckt. Das hat ihm wohl gefallen.

Petersilie ist robust. Die steht im Tomatenkübel. Im Frühjahr säe ich neue, denn im zweiten Jahr steigt der Giftgehalt. Petersilie ist die Giftpflanze des Jahre 2023.

Der Grünkohl ist zwar noch recht klein, aber ich finde ihn so dekorativ. Fast zu schön zum Essen. 🙂


An ein paar Stellen jetzt sich aber auch schon neues Grün, was Hoffnung auf einen neuen Frühling macht (naja, … irgendwann jedenfalls)


Ein Foto als Nachtrag:
Ich hatte keine Lust auf den Bus. Die 5 Kilometer zu Fuß über den Feldweg in die Stadt und zurück habe ich genossen und dabei Sonne getankt. Schööön!

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