Nachdem ich im letzten Jahr meine Lebensmitteleinkäufe und das, was ich draus gemacht habe, dokumentiert hatte, will ich das für 2026 fortführen. Mein Ziel ist es zu zeigen, dass man sich auch heute noch gut ernähren kann, obwohl die Preise so sehr gestiegen sind.
Ich bestreite keinesfalls, dass viele Leute den Gürtel enger schnallen müssen, aber mit etwas geänderter Strategie und Anpassung an die Situation lässt sich schon ganz schön viel kompensieren.
Schokolade ist echt teuer geworden. Das ist ärgerlich, aber Schokolade ist kein Grundnahrungsmittel, sondern wenn man es genau nimmt, ein Luxusgut. (Meine Meinung😉)
Dass sonstiger Süßkram, der nur aus Waser, Zucker, Aroma und irgendeinem Verdickungsmittel bestehen, so teuer geworden sind, ist für mich nicht nachvollziehbar. 🙄
Ist ärgerlich, aber nicht lebensnotwendig.
Viel mehr beeinträchtigt der Preis für Fleisch, Wurst und Eier. Wenn ich wüsste, dass der Preisanstieg den Erzeugern zugute kommt, würde ich dafür Verständnis haben. Leider ist es aber wohl nicht der Fall, denn der Handel schöpf da ganz schön ab. Auch meine Meinung.
Auf jeden Fall nicht nur hinsetzten und schimpfen. 😏
Ich denke, dass auch eine Ursache dafür, dass viele Menschen viel mehr Geld für Lebensmittel ausgeben, hier liegt.
„Produktion von Fertiggerichten binnen fünf Jahren mengenmäßig um 25,6 % gestiegen“
Quelle des Zitates , 30.01.2026, 10:10 Uhr
Zeitaufwand für Essenszubereitung in zehn Jahren kaum verändert
Auch wenn das Angebot an Fertiggerichten zugenommen hat, verbringen Menschen in Deutschland nicht weniger Zeit mit der Essenszubereitung als früher. 41 Minuten täglich wenden Menschen ab 10 Jahren in Deutschland im Schnitt für die Zubereitung von Mahlzeiten und die damit verbundene Küchenarbeit auf, wie aus der Zeitverwendungserhebung 2022 hervorgeht. Zehn Jahre zuvor war die durchschnittliche Dauer fast identisch (40 Minuten).
Quelle des Zitates , 30.01.2026, 10:15 Uhr
Das häufigste Argument für Fertiggereichte ist die Zeit, die man bei der Zubereitung einspart. Wenn man aber die Statistik anschaut, scheint das nicht so pauschal zu stimmen. Es werden 25% mehr Fertiggerichte gekauft, aber die Zeit für die Essen-Zubereitung ist in den letzten 10 Jahren etwa gleich geblieben.
Irgendetwas scheint an der These Fertiggericht = Zeitersparnis nicht zu stimmen. 🤔
Besonders bei Nudelgerichten kann ich das nicht nachvollziehen. Die kann man ja wirklich unkompliziert und schnell kochen.
Der Wert der produzierten Nudel-Fertiggerichte nahm im selben Zeitraum von 643 Millionen Euro auf 957 Millionen Euro zu – nominal ein Plus von 48,9 %.
Quelle des Zitates 30.01.2026, 10: 25 Uhr
Es ist jedem seine Entscheidung was er in den Einkaufskorb legt. Ich möchte niemanden bekehren. Das steht mir nicht zu. Was ich möchte, dass diejenigen, die sich dafür interessieren, eine Anregung erhalten, wie man sich so „durchschlagen“ kann. 😉
Nun zu meinem Januar
Der Essenplan

Der Einkaufszettel

Der Einkauf
Ich war erst groß einkaufen, als der Monat schon fast zu Ende war.

Außer dem, was auf dem Zettel stand, habe ich noch Milch und Leberwurst als MHD-Waren bekommen.
Wie in einem vorherigen Beitrag schon mal erwähnt, verbinde ich jetzt aber, wenn es sich ergibt, den Kauf von mancher Angebotsware mit anderen notwendigen Wegen.
Als ich zur Post musste, haben ich den Einkauf mit den 2 kg Möhren, Öl und Eiern und dem Brokkoli gemacht

und nach einem Arzttermin habe ich Milch und ein paar andere Sachen gekauft. Ja, auch Nuss-Nougat-Creme für meinen Süßen 😉 und sein Frühstück am Wochenende.

Das habe ich draus gemacht
Gebacken
Ein Roggen-Dinkel-Sauerteigbrot

Ein glutenfreies Sauerteigbrot

glutenfreie Brötchen

Einen Orangen-Mandel-Rührkuchen

und eine Mandarinentorte aus 3 Dosen Mandarinen aus dem Vorrat, die verbraucht werden mussten, bevor das Verfallsdatum abläuft.

Diese Waffeln sind echt schnell gemacht und kosten nur etwa 10 ct pro Stück. Der Hausherr isst sie mit Marmelade, ich meistens so wie sie aus dem Waffeleisen kommen – am besten heiß.

Für den Vorrat vorbereitet
Eingefroren habe ich
- die Röschen vom Brokkoli



- Den Staudensellerie

und den Großteil der Möhren.
Eingekocht habe ich
- Orangen
- 2 Zitronen, die keine andere Verwendung gefunden haben. Natürlich kam die gelbe Schale in Zucker. Die kann ich zum Kuchenbacken gebrauchen.




- 6 Portionen Eisbeinfleisch, z.B. zu Sauerkraut. Eisbeinbrühe, die ich als Grundlage für Suppen nutze.
Die Schwarte vom Eisbein für Brotaufstrich, damit ich das nicht sofort machen muss. - 6 Rouladen
- Speck und Zwiebeln, die ich vorher gebraten hatte. Der Speck war von den Rouladen übrig und wird im Tiefkühlschrank recht schnell ranzig. So ist er gut konserviert und dient als Brotaufstrich. (Alte Leute kennen das noch von früher. 😅)
- Knochenbrühe aus Schweineknochen gekocht als Grundlage für Suppen und Soßen
Das Fleisch was dran war für Brotaufstrich, damit ich das nicht sofort machen muss. - 4 Portionen Kassler. Kasslerbrühe als Suppengrundlage.
- 4 kleine Gläser Leberwurst. Die Wurst hatte ich als MHD-Ware bekomme, aber 250 g brauchen wir nicht in kurzer Zeit auf. Streichwurst lässt sich prima (mit) einkochen.


Gekocht und auf den Tisch gebracht
Viele Gerichte habe ich diesen Monat nicht fotografiert. Ein paar kann ich euch aber zeigen.
- Einen Wintersalat zum Mittagessen – abseits von Gurken, Tomaten und Radischen, die jetzt keine Saison haben.



Dazu gab es Kartoffelbrei mit Apfel- Paprikagulasch. Die Paprika kommen bei mir um diese Zeit aus dem Frost. Das Rezept dazu habe ich für Sonntag, den 8. Februar eingeplant.

- ein Abendessen: Rote Bohnen gebraten wie Hackfleisch und dazu Grünkohl aus der Pfanne mit etwas gut gewürzter Joghurtsoße.

- noch ein Abendessen: gebratener Kürbis, mit seinen gerösteten Kürbiskernen. Dazu schwarze Linsen als Eiweißquelle. Die hatte ich noch in Frost.

- Ein Mittagessen: Aus den Brokkolistielen und Zweigen – eine Brokkolicremesuppe mit Brotcroutons



Die Kosten

Diesen Monat brauchte ich recht wenig für das geplante Essen kaufen, darum habe ich den Vorrat aufgestockt.
Ausgegeben habe ich 186,57€, was 3,30 € pro Tage und Person entspricht.
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