Jetzt gibt es wieder frische Pfirsichblätter. Ich werde mich, wie jedes Jahr, mit einem kleinen Vorrat eindecken. Natürlich dürfen dafür die Blätter nicht gespritzt sein. Beim unserem eigenen Baum kann ich mir da sicher sein.
Pfirsiche und Mandeln sind eng verwandt. Beide gehören zur Pflanzenfamilie der Rosengewächse und zur Pflanzengattung Prunus. Deshalb geben Pfirsichblätter ein feines Marzipanaroma ab und das kann man ja nutzen. 🙂

Um das Aroma zu nutzen, kocht man 2-3 Blätter in 150 bis 200 ml Flüssigkeit kurz auf. Wenn man Zeit hat und rechtzeitig dran denkt, kann man die Blätter auch einfach in die Flüssigkeit einlegen und über Nacht ziehen lassen.
Für Pudding oder andere Süßspeisen ist das wunderbar. (Vorausgesetzt, die eigenen Geschmacksknospen sind nicht durch Industriearomen abgestumpft.)

Auch in Pfirsichmarmelade verfeinern die Blätter das Aroma. Ich koche sie mit und nehme sie aber dann vor dem Pürieren raus.

Um die Blätter zu Konservieren, trockne ich die Blätter und verpacke sie anschließend luftdicht und einem Schraubglas.
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