Vorweg
Dieses Rezept ist für eine glutenfreie Ernährung ausgelegt. Wer aber keine Glutenunverträglichkeit oder Zöliakie hat, kann statt meiner aufgeführten Hirseflocken die wesentlich günstigeren und gesunden Haferflocken verwenden.
Menschen mit Zöliakie dürfen keinen Hafer essen, der nicht extra glutenfrei ausgewiesen ist. Auch bei glutenfrei gekennzeichnetem Hafer gelten Einschränkungen. Bitte informiert euch, bevor ihr Hafer esst. Ich habe mich gegen Hafer entschieden.
Wir haben so einige Routinen, die wir zwar meist wirklich einhalten, aber uns manchmal selbst darüber lustig machen. (Zumindest merken wir´s noch. 🤣)
So gibt es montags bis donnerstags Müsli zum Frühstück .
Es ist fast unmöglich fertig gemischtes glutenfreies Müsli zu kaufen, was keinen Hafer und keinen Zucker (in welcher Form auch immer) enthält und dann auch noch reich an Ballaststoffen ist. Deswegen mische ich selbst. … und natürlich sind glutenfreie gekaufte Müslis auch extra teuer. Klar. 😏
Bei der glutenfreien Ernährung ist es schwieriger eine gescheite Ballaststoffmenge zu sich zu nehmen, weil man kein Vollkorngetreide essen kann. Viele fertige gf Produkte (Brot, Brötchen, Kuchen usw.) enthalten sehr viele einfache Stärken, die kaum Nährstoffe und schon gar keine Ballaststoffe enthalten. Daher greife ich für meine Rezepturen auf Apfel- oder Erbsenfasern und Flohsamen zurück.
Bevor ich eine neue Mischung herstellen kann, knacke ich Nüsse. Das mache ich meist abends auf dem Sofa, vorm Fernseher. (So haben die Hände was zu tun. 😉)

Meine Mischung besteht aus

- 150 g Hirseflocken
- 50 g Amaranth(pops)*
- 25 g Flohsamen
- 40 g Erbsenfasern
- 50 g Kokosflocken
- 140 g Nüsse
- 75 g getrocknet Aronia, gemahlen **
- 30 g getrocknete Apfelschalen, wenn vorhanden
* Amaranthpops lassen sich gut in der Pfanne selbst herstellen. Samen ohne Fett in die Pfanne, Deckel drauf und bei mittlerer Hitze puffen lassen.


Man braucht also keine Popps kaufen. Die sind unnötig teuer.
** Aronia haben wir im Garten. Die Beeren trockne ich und mahle sie bei Bedarf. Wenn man Aronia kauft, sind die recht teuer (ab 14€/kg im Internet), weil mal irgend ein Hype sie zu „Superfood“ gemacht hat. Bewiesen ist das mit dem Superfood allerdings nicht abschließend. Man kann sie einfach auch weg lassen, oder andere getrocknete Beeren dazu geben.

Ich mische alles in der großen Schüssel der Küchenmaschine (per Hand) und fülle dann in Gläser mit Schraubdeckel um. Das schützt vor Mottenbefall.


apropos Motten: Alles was ich an Mehl, Samen, Körnern usw. kaufe, lege ich zuerst für 24 Stunden in den Tiefkühlschrank, damit eventuell mitgekaufte Motten(eier) abgetötet werden. Seitdem ich das mache, habe ich keinen Befall mehr gehabt. Klopf auf Holz!
Zum Frühstück nehme ich 6 gehäufte Teelöffel Müslimischung, Obst und etwas selbstgemachten Naturjoghurt. Wie ich Joghurt mache, habe ich hier beschrieben.
Je nach Jahreszeit kommen Obst und Beeren direkt aus dem Garten oder aus dem Tiefkühlschrank. Die TK-Ware stammt ebenfalls aus eigener Ernte.

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