Seit Monaten steht bei uns eine Tüte Traubensaft im Keller, den ich mal gekauft hatte, um bei Bedarf alkoholfreien Punsch für einen lieben Besuch draus zu machen. Das hatte sich dann doch nicht ergeben und so steht der Traubensaft im Keller und wartet auf seine Verwendung.
Nun hatte ich doch neulich für die Orangenmarmelade Pektin gekauft, da bietet es sich an, aus dem Traubensaft Gelee zu kochen. Eine gute „Resteverwendung“ finde ich.
Außerdem habe ich hier fertige Soljanka und Gemüsebrühe stehen, die eingekocht werden wollen. Also warte ich mit dem Einkochen noch, bis das Gelee fertig ist. Das kommt gleich mit in den Einkochapparat.
Pektin zu Traubensaft ist recht passend, weil man zu dem sehr! süßen Traubensaft nicht noch extra Mengen an Gelierzucker geben muss, damit er brötchentauglich wird.
Für die benötigte Säure kann ich etwas Zitronensaft dazu geben. Das wird schon lecker werden. 🙂
Ach so, warum wir ihn nicht einfach trinken? Weil wir scheinbar die Saftvarianten aus der eigenen Produktion bevorzugen. Sonst wäre der Traubensaft ja schon verschwunden. 🤷♀️

Um das Gelee zu machen brauche ich
- 1 Liter roten Traubensaft
- Saft einer Zitrone
- 2 Esslöffel Zucker (nach Geschmack)
- 28 g Pektin 3:1
Die Herstellung des Gelees ist ganz einfach
- Man kocht den Traubensaft auf
- vermischt das Pektin mit 2 Esslöffeln Zucker

- Lässt die Pektinmischung unter Rühren in den Traubensaft rieseln
- kocht den Saft mindestens 4 Minuten bis das Pektin den Saft genug eingedickt hat. Dazu macht man die Tellerprobe: Man gibt einen Tropfe des heißen Gelees auf einen Teller, hält diesen senkrecht und schaut, wann der Tropfen nicht mehr weiter läuft. wie ihr seht, habe ich 4 Proben gemacht. bei der zweiten von links war es so, wie ich es wollte.

8 kleine Gläser sind es geworden.

Wie oben geschrieben, habe ich das Gelee mit der Soljanka und der Gemüsebrühe eingekocht. Ein Topf, einmal Energie, einmal Abwasch. 😉
