Neulich habe ich mal wieder eine Flickstunde gehalten. Draußen war es noch dunkel und das Dorf noch ruhig, bzw. noch ruhiger als am Tage. Ich liebe diese Zeit.
Da ich beim Wäsche von der Leine nehmen ein paar Kleinigkeiten zum Reparieren gefunden haben, habe ich diese Arbeit zum Tagesstart gleich erledigt.
Das Bettlaken hatte ein ganz kleines Loch. Noch war es 2-3 Maschen groß, aber wenn man das Spannlaken dann auf die Matratze zieht, wird das Loch schnell größer.

Unter der Lupe sieht man, dass es wirklich nur wenige Maschen sind, die bisher offen sind.

Genau die Laufmaschen muss man erwischen, damit das Loch später nicht trotz Reparaturversuch nicht größer wird.


Bei einem Pullover hing ein Faden aus einer Naht. Keine Ahnung wie das gekommen ist. Den Faden habe ich mit einer Nadel einfach reingezogen.


Bei einem Bettbezug war ein Stück Naht offen. Mit der Nähmaschine waren das ein paar gerade Stiche.


Bei einem Socken hat sich scheinbar ein Faden rausgezogen und anschließend begannen Laufmaschen nach oben zu wandern. Die habe ich so gut es ging eingefangen und das Loch mit etwas Stopfgarn verschlossen.


Bei zwei Unterhemden ist jeweils ein Stück von der Saumnaht aufgegangen. Den Faden habe ich mit der Nadel befestigt, die Naht mit einem elastischen Stich (Nr. 3) wieder hergestellt.




Erledigt.
Das waren alles nur Kleinigkeiten. Bei mir läuft so etwas unter Werterhaltung. Jetzt können die Sachen wieder in den Schrank. 🙂

Draußen ist es inzwischen hell geworden. Noch liegt der Nebel im Tal, aber es verspricht ein sonniger Tag zu werden. 🙂

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