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Kleinigkeiten besser gleich reparieren

Neulich habe ich mal wieder eine Flickstunde gehalten. Draußen war es noch dunkel und das Dorf noch ruhig, bzw. noch ruhiger als am Tage. Ich liebe diese Zeit.

Da ich beim Wäsche von der Leine nehmen ein paar Kleinigkeiten zum Reparieren gefunden haben, habe ich diese Arbeit zum Tagesstart gleich erledigt.

Das Bettlaken hatte ein ganz kleines Loch. Noch war es 2-3 Maschen groß, aber wenn man das Spannlaken dann auf die Matratze zieht, wird das Loch schnell größer.

Unter der Lupe sieht man, dass es wirklich nur wenige Maschen sind, die bisher offen sind.

Genau die Laufmaschen muss man erwischen, damit das Loch später nicht trotz Reparaturversuch nicht größer wird.

Bei einem Pullover hing ein Faden aus einer Naht. Keine Ahnung wie das gekommen ist. Den Faden habe ich mit einer Nadel einfach reingezogen.

Bei einem Bettbezug war ein Stück Naht offen. Mit der Nähmaschine waren das ein paar gerade Stiche.

Bei einem Socken hat sich scheinbar ein Faden rausgezogen und anschließend begannen Laufmaschen nach oben zu wandern. Die habe ich so gut es ging eingefangen und das Loch mit etwas Stopfgarn verschlossen.

Bei zwei Unterhemden ist jeweils ein Stück von der Saumnaht aufgegangen. Den Faden habe ich mit der Nadel befestigt, die Naht mit einem elastischen Stich (Nr. 3) wieder hergestellt.

Erledigt.
Das waren alles nur Kleinigkeiten. Bei mir läuft so etwas unter Werterhaltung. Jetzt können die Sachen wieder in den Schrank. 🙂

Draußen ist es inzwischen hell geworden. Noch liegt der Nebel im Tal, aber es verspricht ein sonniger Tag zu werden. 🙂

7 Kommentare

  1. Alexandra

    Hallo, ich hab das dann mal zum Anlass genommen und endlich den Bändel wieder durch den Tunnelzug von meiner Jogginghose zu ziehen. Das Ding lag jetzt auch schon zwei Wochen da und wartete drauf, dass ich Lust habe, das zu machen. Wahnsinn, warum schiebt man manchmal Kleinigkeiten, die doch so schnell gehen, vor sich her? 🙂 lg alexandra

    • miteigenenhaenden

      Gut Ding will Weile haben, heißt es. 😉
      Liebe Grüße, Sibylle

  2. Andrea

    Gutenh Abend,

    wie schwer ist es, im „hohen Alter von 56“ und mit wirklich schlechten Augen Nähen zu lernen? Einen Knopf annähen krieg ich hin, aber dann hörts auch schon auf. Kurse mit vielen Anderen zu besuchen ist eben grad wg. der Sehschädigung ein Problem. (Bei anderen Kursen macht das weniger aus.) Finde es faszinierend, Dinge damit langlebiger zu erhalten. Bringe aber oft was zum Nähservice. Was immerhin den Effekt hat, dass ich es mehr schätze. Hab ja schließlich nochmal Geld dafür hingelegt.

    LG und allen einen schönen Abend – Andrea

    • miteigenenhaenden

      Hallo Andrea,
      Sehschädigung ist keine Sache des Alters. Das kann einen schon in jungen Jahren treffen. Ich bin recht stark kurzsichtig. Das ist beim Nähen nicht hinderlich. Dazu setze ich die Brille nur ab. Dann geht´s. Wenn manches sehr klein ist, nutze ich eine Handarbeitslupe, die ich mir vor einiger Zeit für ein paar Euro zugelegt habe. Wichtig ist für mich auch immer ein gutes Licht. Deshalb arbeite ich an dunklen Teilen nur mit Tageslicht.
      Ich denke auch, dass man Sachen mehr schätzt, wenn man sie mit etwas Mühe erhält, oder eben mit Hilf eines Nähservices erhalten lässt.
      Liebe Grüße und auch dir einen schönen Abend!
      Sibylle

  3. Walburga

    Liebe Sibylle,

    du hast ja sooo recht. Leider hasse ich Flicken 🙁 und so flieht das immer sehr schnell aus meinem Gedächtnis. Vom Nähen mit der Maschine träume ich hingegen oft. Da auch davon, so einiges an unbenutzten Sachen wie alte Bettlaken oder Tischdecken umzufunktionieren. Beim letzten Versuch bin ich schon beim Einfädeln gescheitert und warte aktuell darauf, dass mir das einer direkt von Hand mit der Einfädelhilfe vormacht. Meine Augen sind ziemlich schlecht, aber ich bin noch nicht so weit, dass ich mich ganz von der Nähmaschine verabschieden mag.

    Danke dir, dass du auch immer mal wieder an die „kleinen Dinge“ erinnerst.

    Liebe Grüße
    Walburga

    • miteigenenhaenden

      Hallo Walburga,
      ich habe eine Nähmaschine mit Einfädler, aber ich nutze den nicht. Das Ding ist mir zu fummelig. Ob es an diesem Modell liegt, oder ob das immer so ist, weiß ich nicht. Ich benutze einen einfachen Einfädler, den es im Handarbeitsgeschäft für wenige Cent gibt – so eine Drahtschlinge mit Griff. Das taugt mir mehr.
      Wenn du das Flicken nicht magst, lass es solange du nicht darauf angewiesen bist. Man muss ja nicht alles mögen. 😉
      Schönen Restsonntag dir!
      Sibylle

  4. Belinda Richardson

    Sunny days are wonderful and cheery. It’s great to take care of these mending projects while they are small and fixable, so they don’t become bigger and require replacement later, which would cost money. My daughter has darned several of her socks as they are her favorite socks and she wants them to last as long as possible.

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