Normalerweise werden für die Zubereitung dieses Gerichtes alle Zutaten zusammen, kalt in den Backofen geschoben und 45 bis 60 Minuten im Backofen gegart. Den Reis kocht man für gewöhnlich extra.
Im Laufe der Jahre habe ich die Zubereitung für mich aber immer weiter optimiert.

Drei Varianten

Variante 1: Aus frischen Zutaten von Grund auf im Backofen gegart
Das ist wohl die gängigste Variante.

Früher habe ich auch das Fleisch in der Soße im Backofen gegart und den Reis dazu extra gekocht. Auch wenn man den Reis parallel zum Quellen in die Kochkiste stellt, dauert die Zubereitung lange und frisst einen Haufen Energie.

Variante 2: Reis in der Soße mit dem Fleisch zusammen gegart
Dann bin ich dazu übergegangen den Reis direkt in der Soße mit zu garen. So, wie man es bei Paella macht. Für den Reis braucht man so fast keine Energie extra und der Reis nimmt die Soße und das Aroma wunderbar auf. Sehr lecker!

Variante 3: Als Paella-Art mit einem vorgekochten Halbfertigprodukt zubereitet

Jetzt habe ich zu ersten Mal probiert, das Huhn als Halbfertigprodukt einzukochen und zu gegebener Zeit das Essen nur zu vervollständigen. Boh! Das ist ein Ergebnis! Wer den Geschmack von guter Fleischbrühe liebt, wird Paprika-Sahne-Hühnchen nur noch so (vor)kochen. 🙂

Außerdem hat diese Methode den Vorteil, dass man ein Huhn, was reduziert im Laden liegt, kaufen, verarbeiten und später als schnelle Mahlzeit genießen kann.
Bei diesem Gockler habe 4,04 € gespart.

Weil aber nicht jeder einkocht, schreibe ich euch die letzten beiden Varianten auf.

Die Zutaten

  • 2 Hühnerbeine
  • 1 große Paprikaschote
  • 150 g Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe, gewürfelt
  • 200 ml Tomatensaft oder 20 g Tomatenmark + 200 ml Wasser
  • 100 g Schmand
  • 100 g Reis
  • Salz
  • etwas Chili
  • etwas Thymian
  • 1 TL Paprikapulver

Die Zubereitungen

Variante 2: Reis in der Soße mit dem Fleisch zusammen gegart

Als erstes brate ich das Fleisch, den Knoblauch und die Zwiebeln an und lösche mit Tomatensaft (oder mit 200 ml Wasser + 20 g Tomatenmark) ab, dann gebe ich die ich die Paprikawürfel dazu und würze mit Salz, Chili, Thymian und Paprikapulver und verrühre anschließend den Schmand in der Flüssigkeit.
Als letztes streue ich den Reis ein, schließe die Pfanne mit einem Deckel und lasse das Ganze bei niedriger Stufe 45 bis 50 min schmoren, bis das Fleisch gar ist.
Ab und zu sollte man mal nachschauen, ob die Flüssigkeit ausreicht oder ob man etwas Wasser nachfüllen muss.
Wenn das Fleisch gar ist, ist der Reis auf jeden Fall gar.
Wenn man die Oberfläche gebräunt haben möchte, schiebt man die Pfanne noch kurz unter den Grill vom Backofen.

Variante 3: Als Paella-Art mit einem vorgekochten Halbfertigprodukt zubereitet

Für das Halbfertigprodukt habe ich die Hühnerbeine ab Gelenk geteilt, sodass ich 4 kleinere Teile habe.
Diese habe ich mit Zwiebel und etwas Knoblauch angebraten, mit Tomatensaft abgelöscht, die Paprikastücke dazu gegeben und gewürzt.

Anschließend habe ich alles in ein Glas getan und (mit anderen Gerichten) zwei Stunden bei 100°C gar- und eingekocht.

Um das Gericht dann zu vervollständigen, brauche ich nur noch den Reis garen.

Dazu gebe ich das Fleisch mit der Soße in eine Pfanne, gebe den Reis dazu und verrühre den Schmand.
Anschließend gebe ich den Deckel auf die Pfanne und gare den Reis bei geringer Hitze. Wenn der Reis gut ist, ist das Fleisch auch noch einmal vollständig durch erhitzt, was bei roh eingekochtem Fleisch nicht unwichtig ist.
Anschließend kann man die Pfanne, wie bei der anderen Zubereitungsvariante , kurz unter den Grill stellen, um die Oberfläche etwas zu bräunen.
Das Essen ist bei der Variante in 20 Minuten auf dem Tisch.