Jetzt ist Frühling und im Garten jede Menge zu tun. Zum Glück habe ich in den letzten Monaten gut vorgearbeitet, so dass ich mich nun wenig um das Essen kümmern muss. Trotz Besuch ist dem entsprechend auch der Einkauf ausgefallen.

Der Essenplan

Unseren Essenplan hatte ich hier schon veröffentlicht.

Die Einkaufsliste

So wie ich es hier beschrieben habe, bin den Essenplan durch gegangen und habe rausgeschrieben, was ich brauche:

  • Eier
  • 6 Ostereier (nein, selbst färben hätte sich nicht gelohnt)
  • Schmand
  • Quark
  • Hirseflocken
  • Rapskernöl
  • Würstchen
  • Roggenmehl
  • Marzipan für Plätzchen

Die interessanten Angebote habe ich ebenfalls notiert

  • Kartoffeln 2,49 €/5kg
  • schweizer Käse 12,95 €/kg
  • Möhren 0,79€/kg
  • Bananen 0,99 €/kg

Der Einkauf

Einen etwas größeren Einkauf habe ich erst am Monatsende gemacht. Anderes habe ich immer nur mitgebracht, wenn ich eh in der Stadt war. Da ich meist mit dem Rad gefahren bin, waren das oft nur Kleinigkeiten, die ich so brauchte.

Die MHD-Milch konnte ich gut gebrauchen, denn aus 1 1/2 Litern Milch mache ich ca. ein Mal die Woche Joghurt.

Nach langer Zeit habe ich mal wieder eine für mich brauchbare Rettertüte bekommen. 3 Euro für einiges an Obst und Gemüse. Man muss immer abwägen, ob man das, was da in den Tüten ist, auch verwerten kann und sollte zumindest eine grobe Ahnung davon haben, wofür man die Sachen verwendet.

All die Sachen habe ich zeitnah verbraucht und dazu meinen Essenplan umgestellt. Da ich für die betreffenden Tage nichts extra eingekauft hatte, bestand keine Gefahr, dass irgendetwas verdirbt.

Zum Mittag gab es 200 g der 300 g Fleischkäs. Die restlichen 100 g habe ich eingefroren. Daraus mache ich später mal Wurstsalat.

Radieschen zum Abendessen.
Die Blätter entziehen den Radieschen Feuchtigkeit, darum sollte man sie immer ohne Grün aufbewahren.

Ein Salat zum Mittagessen: Gurke, Radieschen, Avocado, Rucola und Gänseblümchen als Deko.
Gänseblümchen haben wir genügend im Garten. Ja, man kann sie auch essen.

Gebacken

Wie fast jeden Monat habe ich wieder zwei Sauerteig-Brote gebacken – eins glutenfrei und eins mit Roggen und Dinkel. Brötchen, Muffins sind ebenfalls glutenfrei. Die Hasen sind aus Dinkel-Vollkornmehl. Sie scheinen aber „trotzdem“ gut geschmeckt zu haben. 😉

Eingekocht / konserviert

Für den Vorrat habe ich eingekocht:

  • Hummus als Halbfertigprodukt
  • Erbsensuppe
  • Taco-Suppe

Aus einer Putenunterkeule, die ich im Februar im Angebot gekauft und seither eingefroren hatte:

  • Putenbraten
  • Putenbrühe
  • Putensoße
  • Putenfleisch in viel Soße (zu Kartoffelbrei)

Selbstversorgung

Mit der Selbstversorgung lief es gar nicht so schlecht. Erstens habe ich noch eine ganze Menge von den Ernten der letzten Monate im Vorrat und zweitens geht die Ernte 2026 auch schon wieder los.

Bärlauch hole ich mir jedes Jahr einmal aus dem nahegelegenen Wald. Das reicht dann bis zur Ernte im nächsten Jahr.
Die Blätter habe ich mit Öl püriert und eingefroren und die langen Stiele, die ich immer und bei jedem Blatt einzeln mit abpflücke, damit ich mir sicher bin, dass ich nichts Falsches in den Korb lege, habe ich gewaschen, getrocknet und pulverisiert.

Rhabarber kann ich schon ernten und weil der ein „Kalziumräuber“ ist, soll man den mit etwas Kalziumhaltigem essen – so hat man mir gesagt. Ich habe bei einem Essen Pudding (aus Kuhmilch) dazu gekocht und bei einem anderen Mal Quark dazu angerührt.

Manches ist für das Essen unterwegs abgepackt.

Am Anfang des Monats konnte ich noch einmal Grünkohl ernten. Jetzt steht er in voller Blüte und erfreut die Insekten.

Brokkoli habe ich jetzt abgeerntet.

Spargel beginnt gerade zu sprießen.

Der Mangold ist sehr gut über den Winter gekommen. Bevor er demnächst anfängt zu blühen, kann ich noch 1-2 Mahlzeiten ernten.

Ein paar Tellerfotos

Die Kosten / Haushaltsbuch

Um die Kosten im Blick zu behalten, führen wir Haushaltsbuch. Das ist ein Ausschnitt von den Aufzeichnungen für April.


Mein Ziel ist es, die Kosten unter 3,30 € pro Kopf und Tag zu halten. Ob mir das bei den erneuten Preissteigerungen gelingt, ist offen.

Im März hatte ich ja unsere Vorräte aufgestockt und dafür meine selbst gesteckte Obergrenze gerissen. Im Januar, Februar und April bin ich aber unter den Ziel geblieben. Diese Mehrkosten werden sich im Laufe des Jahres (hoffentlich) ausgleichen.

Insgesamt habe ich im April 203,12 € ausgegeben, was ungerechnet 3,08 € pro Kopf und Tag sind.
Damit bin ich bei einem Jahresmittel (Januar bis April) von 3,72 € pro Kopf und Tag.