sparen, preiswert kochen, reparieren, selber machen, selbst versorgen

Lebensmittel im März 2026

im Jahresschnitt noch bei 3,22 € pro Kopf pro Tag

Diesen Monat habe ich viel von dem verbraucht, was vorbereiten war. Am Anfang des Monats war ich für eine Woche krank und und dann ist ja noch Frühling 🙂 und jede Menge im Garten zu tun.

Der Esseneplan

Unseren Essenplan hatte ich hier schon veröffentlicht

Die Einkaufsliste

Nach dem Essenplan und der „Inventur“ unserer Vorräte, habe ich das Notwendige dafür auf Einkaufsliste geschrieben.

Da ich, wie erwähnt, wenig für den laufenden Essenplan kaufen musste und weil über die Medien orakelt wird, dass die Preise wieder mal steigen werden (und wenn es schon so durch die Presse geht, haben die Lebensmittelhändler ja grünes Licht 🤨), habe ich meinen Vorrat in diesem Monat ergänzt etwas aufgestockt.
Öl war zum Ende des Monats schon 20 ct teurer. Bestimmt, wegen der gestiegenen Strittpreise. Wer´s glaubt … 🙄

Der Einkauf

Milch habe ich eine ganze Menge gekauft. Am Anfang des Monats hatte wir nicht eine Tüte mehr im Keller, was ungewöhnlich ist. Da wir aber für ´s Frühstück pro Woche schon fast zwei Liter brauchen, nimmt sich das locker vor dem Verfallsfatum weg. Mitte des Monats gab es dann Milch im Angebot. Ich kaufe nach Möglichkeit Bio-Milch oder Milch von einer Genossenschaft, weil ich hoffe, das die Bauern für diese Milch halbwegs fair entlohnt werden. Wenn ich mal eine MHD-Milch bekomme, nehme ich aber auch die, egal welcher Marke oder Nicht-Marke.

Kartoffeln waren nach der Megaernte im Herbst immer wieder im Angebot und im Gegensatz zu den letzten Jahren auch günstig. Zum Glück! Jetzt kommt die Zeit der neuen Kartoffeln. Dann nehmen die Handelsketten die neuen Kartoffeln in´s Sortiment und werfen die alten dafür raus.
Ich mag die neuen nicht. Die schmecken nach nichts und man kann daraus keine Gerichte kochen. (Ja, schon kochen, aber es schmeckt halt nicht.)
Ich habe noch mal 10 kg im Angebot gekauft und hoffe nun mit meinem Vorrat bis möglichst nah an die Ernte im Herbst heran zu kommen.

Für die Einkäufe oben bin ich mit dem Auto gefahren. Grundsätzlich versuche ich aber auf´s Auto zu verzichten. Bei den Spritpreisen zur Zeit ist der Bus oder das Fahrrad die bessere Wahl für einen schnellen Weg in die Stadt.

Wenn ich mehr Zeit hab, laufe ich aber auch sehr gern und genieße die Ruhe unterwegs.


Das gab es zu essen

Linsennudeln
Aus roten Linsen und Ei habe ich Nudeln für gemacht. Einen Teil haben wir gleich gegessen, einen anderen Teil habe ich getrocknet und im Vorratsschrank verstaut.

Linsennudeln mit pfeffriger Tomatensoße

Fleischklößchensuppe mit Linsennudeln und süßen Quark (einmal verpackt zum Mitnehmen)

Müsli habe ich wieder gemischt

Die Mischung hatte ich ier beschrieben.

Joghurt
Fast jede Woche mache ich Joghurt – noch immer ohne Joghurtbereiter.

glutenfreie Lauchquiche

Das Essen haben wir von einem lieben Menschen, bei dem wir über den Monatswechsel zu Besuch gewesen sind, als Proviant für unsere Rückreise bekommen 🙂

Forellenfilet mit Federkohl aus dem Garten und Bratkartoffeln

Nudeln mit Brokkoli und getrockneten Tomaten

Schlemmerfisch mit Polenta und Salat aus dem Garten

Eine Suppe aus den Stielen und Blattachsen vom Federkohl

Kartoffelbrei mit Entenrest vom Weihnachtsessen, dazu Salat „quer durch den Garten“

Entenbraten von der Ente, die ich vor Weihnachten gekauft hatte und die seither im Frost lag. Dazu Rotkohl und Klöße.

Essen für 2 Tage Dienstreise (Frühstück gibt´s im Hotel),
abfahrtsbereit um 5:45 Uhr
Mittag: heiße Soljanka, Brot, Obstsalat, Tee
Abend: Brot, Aufstrich, Radieschen, Sprudel
Snack: Banane

Gebacken

schnelles, mit Hefe gebackenes, glutenfreies Brot

Karottenkuchen

Eingekocht / konserviert

Die „Reste“ vom Entenbraten, den ich jetzt frisch gemacht hatte. Das ist ein Glas mit Entenbrust in Soße, ein Glas mit Entenklein mit viel Soße zu Kartoffelbrei, drei Gläser Brühe jeweils eins als Grundlage für eine Suppe und 2 kleinen Gläser mit Entenfett zum Braten beispielsweise für Bratkartoffeln.

Gulasch für eine Familienfeier
habe ich vor- und eingekocht. So habe ich damit keinen Stress.

Bolognese

Weiße Bohnen. Erst eingeweicht, dann gar gekocht und dann mit etwas Salz und Kochwasser in Portionen eingekocht.
Achtung für alle, die in Deutschland/EU leben! Kocht nie ungekochte Bohnen ein, wenn ihr keinen Drucktopf (Pressure Canner) zum Einkochen habt. Der Druck in einem handelsüblichen Schnellkochtopf reicht nicht aus, um säurearme Lebensmittel sicher einzukochen. Daher z.B. Bohnen immer vorkochen.
Amerikanische Pressure Canner erreichen einen höheren Druck und eine höhere Temperatur beim Kochen. Leider gibt es solche Töpfe hier nicht zu kaufen. (Lasst die Finger von Billigimporten aus China. Es ist nicht lustig, wenn einem so ein Teil um die Ohren fliegt.)
Eine gute Seite zum Konservieren von Lebensmitteln ist die hier. Die ist von der Fakultät für Familien- und Verbraucherwissenschaften der Universität von Georgia/USA.

Ein Huhn+ verarbeitet
Am Anfang des Monats hatte ich ein Huhn gekauft, zerteilt und eingefroren. Ein paar Tage später habe ich eins der gleichen Sorte für über 4 Euro günstiger bekommen. Da man im Moment mal wieder davon ausgehen kann, das nichts günstiger wird, habe ich auch das gekauft und zusammen mit ein paar „Hühner-„Kleinteilen“ und einer Karkasse aus dem Frost verarbeitet. Zwei Portionen Butterhuhn als Halbfertigprodukt, die Vorbereitung für 2 Portionen Paprika-Sahne-Hähnchen, 4 Portionen Hühnerflügel in Tomatensoße, 6 Portionen Hühnerbrühe und Fleisch für Salat eingekocht sind nun eingekocht.

1 kg Hackfleisch
habe ich krümlig gebraten, gewürzt und ebenfalls eingekocht. Das ist die Grundlage für Suppen, die ich demnächst kochen will.

Möhren waren noch mal im Angebot. Die meisten davon habe ich küchenfertig eingefroren.

Vorrat ergänzt und aufgestockt

Ich habe einige meiner Vorräte nachfüllen und nachkaufen müssen/wollen. Hülsenfrüchte, Öl, Roggenmehl (im Angebot), verschiedene Reissorten, Zahnpasta, Geschirrspülmittel, 1x ! Toilettenpapier, Kartoffeln, Milch, 1 zusätzliches Huhn und Möhren.
Das sind alles Dinge, die wir im normalen Verbrauch haben.

Selbstversorgung

Die Petersilie im Topf, die ich für 40 ct bekommen habe, habe ich in vier Teile geteilt und in einen Eimer mit Wasserspeicher gepflanzt. Sie wird mich hoffentlich bis ins nächste Frühjahr begleiten.

So sieht die Petersilie von letzten Jahr jetzt aus. Sie stand über Winter auf der Terrasse.

Der Federkohl musste jetzt geerntet werden, bevor er in die Blüte geht.

Brokkoli kann ich noch laufend nach ernten. Das hat für 3 Portionen Suppe und einen großen Beutel für den Vorrat im Tiefkühlschrank gereicht. Blumenkohl war auch eine kleine Ernte.

Für Salat wird die Auswahl jetzt wieder größer. Irgendwelche Kräutlein und Blättchen finde ich immer. Etwas Feldsalat wächst auch immer noch nach.

Grünkohl ist noch reichlich im Garten. Damit hatte ich mehr Erfolg, als ich erwartet habe. Die „friesische Palme“ übersteht aber auch den Sommer, wenn man ihn lässt. Ich werde einige vielleicht stehen lassen, damit die hohen Pflanzen den niedrigeren Pflanzen im Sommer Schatten spenden. In Zeiten der heißen, trockenen Sommer muss man auch beim Gärtnern umdenken. 😉

Das habe ich ausgegeben

Durch die Ausgaben für den Vorrat habe ich im März insgesamt 332,15 € ausgegeben. Das sind zwar 5,28 € pro Tag und Person im März, im Jahresschnitt (Anfang Januar bis Ende März) aber nur 3,22 € pro Kopf pro Tag.
Somit bin ich trotzdem im Schnitt unter meinem gesteckten Betrag von 3,30 € pro Tag und Person geblieben.
Ich bin gespannt, wie sich die Preise entwickeln werden. 😏

14 Kommentare

  1. Belinda

    I find your monthly posts to be very inspiring too. There are so many good ideas I can glean from you and all your hard work this month. And your meals look so delicious. I like how you made your own noodles with lentils.

    • miteigenenhaenden

      Hi Belinda,
      lentil pasta is gluten-free and easy to make. It doesn’t fall apart when cooked. Unfortunately, it doesn’t retain its beautiful color.
      Best regards, Sibylle

  2. Walburga

    Liebe Sibylle,

    erst einmal Danke, dass du uns teilhaben lässt und auch alles so ausführlich erläuterst. Ich bekomme immer gute Anregungen.

    Auch hier geht der Gedanke an Preiserhöhungen um und so wurde auch bei uns für den Vorrat eingekocht. Ich habe das Glück, einen Mann zu haben, der mit Begeisterung für den Vorrat einkocht. In den Mengen könnte ich das inzwischen nicht mehr selbst schaffen. In die Gläser kam Tafelspitz, Kalbsfrikassee, Kalbsbrühe und Königsberger Klopse, alles halbfertig. Da vom Suppengrün immer einiges übrig bleibt und der TK nicht mehr viel Platz hat, hat er einen Versuch gemacht mit Suppengemüse, leicht vorgekocht, im Glas. Wir haben das Glück, im Großmarkt einkaufen zu können. Gerade bei Fleisch und Fisch ist der Preisunterschied schon deutlich.
    Außerdem wurden Möhren in längeren Streifen eingekocht. Unsere Enkel lieben gekochte Möhren. Wir haben vier davon und da ist es schön, bei ihrem Besuch schnell so eine kleine „Nascherei“ bereit zu haben.
    Eine andere, Superanregung, ist das selbst zubereitete Müsli. Das habe ich im letzten Monat erprobt und es wird auf Fälle wieder so gemacht. Dabei kann ich das restliche Hafermilchpulver mit verwenden, ebenso das Hagebuttenpulver, das ich wegen meiner Arthrose nehmen möchte, welches mir aber unangenehm ist. Auch die Aminosäuren in Tablettenform haben sich zerbröselt und sind ein richtig kratziges Pulver. Jetzt werden sie zerrieben und kommen auch mit in die Mischung. Natürlich auch was sonst noch in so ein Müsli passt, Haferflocken, Nüsse, eigene getrocknete Äpfel, Dinkelflocken usw. ein Rest Schmelzflocken, in unterschiedlichen Mischungen. Immer wieder anders, immer wieder gut und eine tolle Verwertung für diverse Reste. Im Normalfall hätte ich einfach nur Haferflocken genommen.
    Auch die Idee von dir, bestimmte Aufgaben für den Vorrat gleich in die Monatsplanung einzubeziehen finde ich sehr nach nachahmenswert. Darum nehme ich für April mal einen lange aufgeschobenen Plan auf: Kartoffelgulasch und Kartoffelsalat eingeweckt. Beides neue Versuche.

    • miteigenenhaenden

      Hallo Walburga!
      Im Müsli scheint sich ja einiges verstecken zu lassen. 😅 War es nicht Alexandra, die sich auch Nahrungsergänzungsmittel einmischt. Egal, wenn ´s schmeckt, ist´s doch gut.
      Hm bei Kartoffelgulasch und einkochen wäre ich vorsichtig. Kartoffeln säuern sehr schnell. Ich verwende selbst eingekochte Kartoffelgerichte innerhalb von 14 Tagen (maximal). Wir machts du eingekochten Kartoffelsalat? Das würde mich echt interessieren. Da könnte ich mir nämlich vorstellen, dass der lange hält, weil ja sicherlich irgendeine Säure drin ist, die den ph-Wert der Konserve senkt.
      Gemüse koch ich nicht so gern ein. Eingefrorene Möhren und Erbsen, dann gekocht sind mir lieber. Ausnahme ist Rotkohl, den ich sogar ein- und gar in einem koche. Ich fülle das fast rohe Kraut in Gläser und koche es dann ein. Vom Garpunkt passt das dann.
      Zucchinisalat ist auch fein und nicht zu „labberig“
      Liebe Grüße, Sibylle

      • Alexandra

        Ja, hier, das war ich: ich bringe einiges in meinen morgendlichen Haferflocken unter (Akazienfaserpulver und Kollagen und gerne auch Proteinpulver….). Also ich hab irgendwie im MÄrz etwas den Faden verloren, was das sparsame Wirtschaften angeht. Irgendwie waren ständig irgendwelche Sondersachen, Familienfeiern, dann war mein Mann zu oft einkaufen ( 🙂 und brachte immer Dinge mit, die nicht auf dem Zettel standen usw.). Jetzt will ich aber wieder die Kurve kriegen. 🙂 Ist auch nötig bei den Lebensmittelpreisen. Zu deiner Petersilie eine Frage: also meine ist letzten Sommer in die Blüte gegangen und dann hab ich die rausgeschmissen (und jetzt neu gesäht). Hast Du das Problem mit der Blüte nicht? lg und nachträglich allen hier noch frohe Ostern! alexandra

        • miteigenenhaenden

          Hallo Alexandra,
          ich hatte noch nie blühende Petersilie. Keine Ahnung warum. Wahrscheinlich war ich mit dem Rausreißen immer schneller. 😅 Bei mir ist eher die Schwierigkeit, dass ich Petersilie aus Samen gezogen bekomme. Darum bin ich jedes Jahr froh, wenn ich eine oder zwei Pflanzen retten kann.
          Ich hoffe, du hattest ein schönes Osterfest!
          Liebe Grüße, Sibylle

  3. Julia

    Kannst du grob schätzen, wie viel Zeit du für das Kochen (inkl. Planung, Durchführung, aufräumen etc) benötigst? Vielleicht hast du dazu auch schon mal geschrieben und ich erinnere mich gerade nicht. Durch eine gute Vorausplanung spart man ja auch schon etwas Zeit. Aber wenn ich so viele vorbereitete Mahlzeiten oder Lebensmittel sehe, dann denke ich im ersten Moment, dass das vom zeitlichen Umfang ja bestimmt vergleichbar mit einem kleinen Teilzeitjob ist. Und einen recht planbaren oder gut vorausschaubaren Alltag/Wochen braucht. Vielleicht liege ich da aber auch falsch 🤷🏼
    Liebe Grüße und frohe Ostertage

    • miteigenenhaenden

      Hallo Julia,
      danke für die Anregung, die Zeit fürs Kochen dazu zu schreiben. Ja, kann ich machen, aber ich weiß nicht, ob dir das viel nutzt, wenn ich meine Zeit dazu schreibe🤔, weil ich Gemüse, z.B. oft schon küchenfertig im Frost habe, weil ich es irgendwann man in größerer Menge gekauft und vorbereitet haten. Brühen habe ich immer welche im Keller eingekocht stehen, Hackfleisch ist angebraten, gewürzt und eingekocht.
      Wenn ich eine Nudelsuppe koche, brauche ich 5 Minuten Vorbereitung und 5 Minuten kochen (im Schnellkochtopf). Abwasch macht die Spülmaschine. Solche Angaben nutzen dir nichts, denke ich. 🤔 Oder mach mal bitte einen Vorschlag, wie ich es besser beschreiben könnte. Vielleicht habe ich dich auch nur nicht richtig verstanden.
      Hm, ob mein Alltag vorausschaubar/planbar ist? Oh, theoretisch schon, aber in der Praxis läuft es oft anders.
      Was ich aber mache ist, dass ich mir einen Wochen- und Monatsplan mache. Was will ich diese Woche / diesem Monat machen. Das gibt mir eine Richtung und meist klappt das auch.
      Liebe Ostergrüße auch dir!
      Sibylle

      • Julia

        Hallo Sibylle,
        Hm… eine genaue zeitliche Aufschlüsselung ist sicher schwierig und ja auch echt zeitaufwendig für dich. Und das meine ich auch nicht richtig. Vielleicht ist ja ein ungefährer Vergleich möglich: würdest du sagen, dass der Umfang an Einkochen, Einfrieren, Selbstversorgung usw. möglich wäre, wenn beide erwachsenen Personen im Haushalt Vollzeit oder Vollzeit und nahezu Vollzeit beschäftigt wären oder z.B. noch eine Person gepflegt werden würde? Dazu will ich gar keine Grundsatzdiskussion aufmachen, ob Vollzeit arbeiten sinnvoll oder auf Dauer gesund ist usw. Mir geht es um die Einordnung der zeitlichen Dimension. Vielleicht ist es so verständlicher?
        Liebe Grüße!

        • miteigenenhaenden

          Hallo Julia,
          jetzt verstehe ich in welche Richtung deine Frage geht.
          Ja, mit 2x Vollzeit + Pflege wird das sicherlich schwierig. Wenn einen Person 50% arbeitet, könnte es möglich sein. Bevor ihr aber über eine reduzierte Arbeitszeit nachdenkt, ist die erste Frage: Wäre die vermehrte Arbeit in „Haus und Hof“ für mich gut, oder ist die Arbeit gegen Bezahlung eher mein Ding? Es bringt nichts, wenn man die Haus- und Hofarbeit nicht gern macht.
          Die nächste Frage wäre, wieviel wäret ihr bereit selbst zu machen und wie hoch ist die eigenen Arbeit in Ersparnis gegenüber dem Einkauf von Dingen und Dienstleistungen wert?
          Um das zumindest ansatzweise errechnen zu können, müsstet ihr wirklich rechnen. Haushaltsbuch schreiben und die Summen gegen Eigenleistung setzen. Um zu rechnen, wie hoch euer tatsächlicher Stundenlohn (von der jetzigen Arbeit) ist, könnt ihr den Lebenszeitrechner bemühen. Dann erhaltet ihr den realen Brutto-Stundenlohn. Den müsst ihr dann noch in Netto umrechnen.
          Zu beachte ist, dass man bei Eigenleistungen weder Sozialabgaben, noch Steuern usw. abgeben muss.

          Ich persönlich lebe mit der Arbeit daheim ruhiger und gesünder als mit der Arbeit außer Haus. Ich arbeite ganz bestimmt nicht weniger Stunden, aber in meinem Rhythmus und ohne jemanden, der mir sagt, was ich zu tun und zu lassen und in welcher Zeit ich was zu tun habe. Es hetzt mich niemand mehr, was mir den letzten Rest zu meinen Zusammenbrüchen gegeben hatte. Wenn mir einer Stress macht, bin ich das selbst. 😏
          Ob sich das finanziell bei uns gelohnt hat? Dazu hatte etwas in diesem Artikel geschrieben.

          Wenn du noch Fragen hast, frag gern!
          Liebe Grüße, Sibylle

          • Julia

            Hallo Sibylle,
            Ja, da nennst du einige Punkte, die in so eine Überlegung reinspielen – was macht man persönlich gern/nicht gern, was tut einem gut usw. Deinen Rechner will ich ja mal ausprobieren.
            Ich ertappe mich selbst manchmal bei Gedanken wie „es wäre doch schön, noch mehr selbst herzustellen. Irgendwie sollte es ja wohl gehen“. Dazu habe ich in der Vergangenheit auch immer mal wieder Kreise mitbekommen, wo nicht selbst Hergestelltes etwas belächelt wurde. Was auch Druck erzeugen kann. Schön wäre es sicherlich, weil ich solche Tätigkeiten mag und auch gern selbst hergestellte Lebensmittel im Vorrat habe. Aber gleichzeitig muss man es einfach – wie du sagst – mit den eigenen Ressourcen abgleichen.
            Ich glaube auch, dass ich dafür deine Blog so mag: er ist voll mit Ideen zu selbst hergestellten Dingen, aber beim genauen Lesen wird deutlich, dass es immer als Anregung oder Informationsquelle gemeint ist. Eben nicht als Anspruch für Allgemeingültigkeit.
            Heute habe ich endlich aus den intakten Resten einer alten, zerschlissenen und schon öfter reparierten Jeans eine Kinderhose genäht – gut geeignet zum krabbeln durch das robuste Material. Und mich gefreut, dass viel vom Material nicht einfach weggeworfen werden muss 🙂
            Viele Grüße, Julia

          • miteigenenhaenden

            Hallo Julia,
            dieser Gedanke „… Irgendwie sollte es ja wohl gehen“, ist eine ganz böse Falle. Das schreibe ich aus eigener Erfahrung. Bei „Irgendwie sollte es ja wohl gehen“ vergleicht man sich mit anderen, anderen Lebensumständen, anderen gesundheitlichen Gegebenheiten und so weiter. Man setzt sich unter Druck und hetzt sich. Bei mir war das zwar eher der dienstliche Bereich, aber die Falle kann genau so im privaten Bereich zuschnappen. Bei mir hat das kein gutes Ende genommen. Hinterher ist man immer schlauer.
            Ob du mehr selbst machst, oder eben dann doch lieber kaufst und mit geradem Rücken vor den Leuten stehst, die dich meinen auslachen zu müssen, ist ganz allein deine Entscheidung.
            Dass du aus einer alten Jeans eine Kinderhose geschneidert hast, finde ich klasse!!
            Es ist schön, dass du erkannt hast, worum es im meinem Blog geht: eben um Anregungen und Informationen. Wer bin ich, dass ich andere belehren kann, wie sie ihr Leben zu führen haben? Ich schreibe meinen Blog über mein Leben und ich freue mich, wenn es als Inspiration taugt. 🙂
            Ich bin gespannt, wohin deine Reise geht.
            Liebe Grüße, Sibylle

  4. Petra

    Ich finde deine monatlichen Berichte immer sehr inspirierend, auch wenn ich eher anders und eben vegan koche. Aus Zeitgründen kann ich nicht so einkochen wie du bzw. könnte vielleicht, aber es würde mich vor allem Zeit am Wochenende kosten, die ich dann für Anderes brauche.
    Ich denke auch, dass demnächst wieder die Preise hochgehen werden, auch wenn mein Mann mich eine „olle Unke“ nennt 😁. Neulich habe ich die Vorräte im Keller durchgesehen und sortiert, um zu sehen, was ich an Konserven im Angebot z.B. brauchen kann. Nur das, was ich sowieso regelmäßig verkoche. Toilettenpapier bestelle ich plastikfrei im Karton, darüber muss ich mir für den Rest des Jahres eher keine Gedanken machen 😄. Um Kaffee wahrscheinlich auch nicht.

    Die neuen Kartoffeln im Supermarkt stammen meistens aus Zypern oder Ägypten, sind richtig teuer und nicht so wirklich lecker. Erst wenn es hiesige neue Kartoffeln auf dem Markt gibt, kaufe ich auch welche. Aber bis dahin habe ich reichlich. Die Solawi liefert wieder wöchentlich und hat aus Lagerung noch immer 500g Kartoffeln dabei. Ab ca. Mai bekomme ich auch wieder eine weitere Gemüsekiste (saisonal, regional, nicht bio). Aus Erfahrung weiß ich, dass zu Anfang alle zwei Wochen so 3 kg Kartoffeln aus Lagerung dabei sind (der Gemüsekistenlieferant ist im Herbst auch der Lieferant für meine Lagerkartoffeln). Wir essen gern und viel Kartoffeln, ich teile außerdem mit meiner Tochter, was für meinen Mann und mich zuviel ist.
    Zum Kaffee heute mit Familie gibt es Karottenkuchen 🥕, ich hab meinen noch mit Zuckerguss getoppt.
    Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag!

    • miteigenenhaenden

      Hallo Petra,
      Danke für deinen Kommentar!
      Das mit dem Einkochen ist wahrscheinlich nicht so zeitintensiv, wie du denkst, allerdings weiß ich nicht, in wie weit sich deine gängigen Gerichte zum Einkochen eignen.
      Karottenkuchen mag ich auch gern. 🥕Passt auch gut zu Ostern. 👍🙂
      Liebe Grüße und schöne Ostern!
      Sibylle

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