sparen, preiswert kochen, reparieren, selber machen, selbst versorgen

selbstgemachtes Gemüsebrühpulver

Mir ist jetzt erst aufgefallen, dass ich im meinen Rezepten oft Gemüsebrühe aufführe, aber auf meinem neuen Blog noch gar nicht beschrieben habe, wie ich die herstelle. Auf dem alten Blog hatte ich einen ähnlichen Artikel am 26. Oktober 2018 veröffentlicht. Deswegen ist das wohl auf dem neuen Blog untergegangen. 🤔

Wer hier regelmäßig ließt weiß, dass ich nur mit natürlichen Grundzutaten koche und vorzugsweise die Sachen verwende, die in unserem Garten wachsen. Somit sind gekaufte Brühwürfel oder -pulver für mich keine Alternative, zumal das selbstgemachte kaum etwas kostet.

Wie ich Gemüsebrühe koche, habe ich hier schon beschrieben:

Heute soll es aber im Gemüsebrühenpulver gehen, wobei man besser Gemüsepulver sagen müsste, weil ich kein Salz und keine Gewürze zusetze.

Ich sammle verwertbare Reste von Möhren, Lauch, Sellerie und anderem Gemüse. Diese trockne ich im Sommer mit Hilfe von Sonne und Wind und im Winter auf der Heizung.

Anschließend schreddere das Gemüse in der Schlagmühle. Auch würzende Zutaten wie Liebstöckel, Knoblauch und etwas Majoran kommen dazu.
Mit der Zeit bekommt man so eine ganz ausgewogene Mischung, die sich als Würze für Suppen und Soßen eignet.

In der kalten Jahreszeit trinke ich am Abend gern auch mal ein Glas Gemüsebrühe, gewürzt mit etwas Salz und Pfeffer. Die wärmt so schön durch. 🙂

Eine andere Variante Gemüsebrühe selbst herzustellen ist, dass man erntefrisches Gemüse durch den Fleischwolf dreht und einsalzt, so dass man eine Gemüsepaste erhält.

Für mich ist meine Methode die geeignetste, weil ich so bei der Vorratshaltung wenig Platz verbrauche. Für Gemüsepaste möchte ich keinen Kühlschrankplatz verwenden.
Nachteil meiner Methode ist der Aromaverlust beim Trocknen, weswegen industriell hergestellter Gemüsebrühe oft (nicht immer) Geschmacksverstärker oder Hefe zugesetzt wird.
So hat jedes seine Vor-und Nachteile.

Ich gleiche diesen Aromaverlust mit dem Einsatz von etwas mehr Gemüsegranulat und anderen hochwertigen Zutaten aus.

1 Kommentar

  1. Queen All

    Generell eine hervorragende Methode – meine Chilis und Kräuter „dörre“ ich genauso und mag es, wenn es im ganzen Haus nach Liebstöckel duftet. Wir haben allerdings nur wenig Reste (ich schäle Karotten aus Prinzip nicht) und angesichts des Aromaverlustes werde ich mich vielleicht mal an einer richtigen Paste probieren. Wenn ich dann noch kiloweiße Salz reinkippe, schmeckt es wahrscheinlich wie die gekaufte 🤔
    Liebe Grüße!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

© 2026 miteigenenhaenden

Theme von Anders NorénHoch ↑

Translate »