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Einkochen in kleinen Mengen

Manchmal möchte ich kleine Mengen einkochen. Dann den großen Einkochtopf zu benutzen, wäre Energieverschwendung. Im Schnellkochtopf einzukochen ist auch nicht immer geeignet, weil diese Methode nicht schonend genug ist.

Also was tut?

Ich mache es so, wie man es früher gemacht hat:

In einen großen Kochtopf lege ich einen Abstandshalter rein, sodass die Gläser nicht unmittelbar auf dem Topfboden stehen. Dieser Abstandshalter kann z.B. ein Stück verzinktes Drahtgitter („Hasendraht“) sein, oder (m)ein Edelstahl-Topfuntersetzer. Ein Tuch geht wohl auch. Das habe ich aber selbst noch nicht ausprobiert. Egal was es ist – es sollte Hitzebeständig sein und dafür sorgen, dass die Gläser nicht direkt auf dem Topfboden stehen.

Darauf werden die Gläser gestellt, mit so viel kaltem Wasser angegossen, dass die Gläser bis ca. zur Hälfte bedeckt sind. Mit dem Deckel auf dem Topf kann man nun einkochen ohne unnötig Energie zu verschwenden.
Wenn die Gläser höher als der Topf sind, nutzt man einen zweiten, umgedrehten Topf als „Deckel“.

Für die Einkochtemperatur gilt ungefähr:

  • Sprudelnd kochen = 100°C
  • simmerndes Wasser ~85°C

4 Kommentare

  1. Alexandra

    Hallo, ihc habe anfangs auch im Topf eingekocht und unten ein gefaltetes GEschirrtuch reingelegt. Meine Erfahrung war, dass sich das oft aufbläht, wenn offensichtlich aus der Waschmaschine noch minimale Waschmittelreste enthalten sind. Beim Aufblähen kippen einem leicht die Gläser um, wenn der Topf nicht voll ist. War also nicht so praktisch. Ich hab inzwischen einen kleinen Einkochtopf (der ist nicht so hoch, wie die üblichen). In den passen nur 7 Ein-Liter-tulpen rein. Das reicht aber für mich. Ich hab den gebraucht gekauft und finde den sehr praktisch. Ich machs tatsächlich so, dass ich die Gläser zu drei Viertel ins Wasser stelle und bei 90 Grad oder 100 Grad einkoche. Das macht aber jeder anders und am besten so, wie es ihm passt. Mein Learning aus den letzten Wochen war, dass ich wirklich drauf achten muss, Gläser nicht zu voll zu machen und genügend Platz drin zu lassen. Mir ist nämlich schon mal was wieder aufgegangen, was ziemlich blöd war. 🙂 Man lernt eben dazu. lg alexandra

    • miteigenenhaenden

      Oh, ja, das ist ärgerlich, wenn ein Glas überkocht. Dann hat man Brühe im Topf, aber der Glasinhalt ist nicht mehr zu gebrauchen. Das ist Erfahrungssache. 😉
      So ein kleiner Topf wäre für meine Bedürfnisse meist zu klein, aber er ist eine gute Lösung. 👍
      Liebe Grüße, Sibylle

  2. Marina

    Guten Nachmittag
    Auf die Idee, einen 2. Topf als Deckel zu nehmen, damit ich auch höhere Gläser einkochen kann, bin ich echt noch nicht gekommen. Ich lerne bei Dir immer wieder dazu. Danke.
    Liebe Grüße
    Marina

    • miteigenenhaenden

      Hallo Marina,
      die Idee stammt nicht von mir. Ich habe sie mir von meinen „Altvorderen“ abgeschaut.
      Liebe Grüße, Sibylle

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