
Vor meinem Einkauf mache ich Inventur und schreibe meinen Essenplan für den gesamten Monat. Ich schaue die Prospekte der Lebensmittelläden hier im Ort durch und schreibe dann meine Einkaufsliste.
Inventur
Es wird, meiner Meinung nach, immer wichtiger einen gewissen Vorrat an Lebensmitteln, Wasser, Hygieneartikeln, Beleuchtungsmitteln, Kochalternativen usw. zu Hause zu haben, denn erstens kann man so große Preisschwankungen etwas ausgleichen und zweitens hat man was zu Hause, falls doch mal so ein Ereignis wie Stromausfall o.ä. eintritt.
Wichtig ist bei einem Vorrat, dass man nur das kauft, was man für gewöhnlich auch braucht und, dass man den Überblick nicht verliert.
Hülsenfrüchte waren im Angebot. Also habe ich danach geschaut.

Erst habe ich alles aus dem Schrank genommen, den Schrank gleich noch ausgewischt, die Gläser aufgefüllt und dann geschaut, was im Vorrat fehlt.

Die Einkaufsliste

Wie immer habe ich die Einkaufsliste nach dem Essenplan geschrieben. Dieses Mal hatte ich noch die fehlenden Sachen aus der Inventur dazu.
Wie ich meine Einkaufsliste schreibe, habe ich hier beschrieben. Es ist immer das selbe Muster.
Mein Einkauf
Am 1. September war mein Monatseinkauf.

Nein, loses Obst und Gemüse ist nicht prinzipiell teurer. Viele Leute meinen das und greifen blind zur abgepackten Ware. Der große rote Preis führt schnell in die Preisfalle.


Einkauf zu Fuß und mit Rucksack am 10. September
Bis zu diesem Geschäft sind es 5 km, aber ich habe den „Marsch“ noch mit anderen Erledigungen verbunden. Am Ende waren es 14 km, die ich gelaufen bin, aber ich habe Angebote bekommen und brauche in kein Fitnessstudio. Laufen ist nicht das Problem für mich.


Mitte September: Post, Arzt Angebote



Das habe ich draus gemacht
Die Putenunterkeule habe ich direkt eigefroren. Die bereite ich später zu.
Paprika (MHD) und Blumenkohl habe ich küchenfertig geschnitten und ebenfalls eingefroren.


Die Zwiebeln werde ich noch schälen, würfeln und einfrieren. Das hat sich im letzten Jahr bewährt. Ich hatte keine stinkenden und schimmligen Zwiebeln und immer die richtige Menge greifbar.
Die 200 g Wurst sind für
- 1x 2 Portionen Wurstsalat mit Tomaten zu Bratkartoffeln und
- 1x 2 Portionen Fleischsalat mit Gewürzgurken für ein Abendessen gedacht.
Da ich sie erst später brauche, habe ich sie gleich geschnitten und entsprechend eingefroren.





…. und endlich mal wieder vorgekocht, damit was zum Zufassen im Keller steht
Soljanka, Pizzasuppe, Erbsensuppe, Linsensuppe, Bauernrouladen (aus Rinderhackfleisch), gefüllte Paprikaschoten und ausgelassener Rest-Speck von den Rouladen. Alles ist nun eingekocht. Vier Gehacktesklößchen habe ich eingefroren.
Auf den Foto ganz rechts sind noch je drei Gläser gelbe und rote Mirabellen zu sehen.


Aus Limabohnen, die ich mal im Restposten beim Discounter gefunden hatten, habe ich Französische Bohnensuppe gekocht.

Bauernrouladen




Hähnchenbrust mit Paprika, Tomate und Reis (Paella-Art)




Flädlesupp als Resteessen am Abend
Wir hatten noch Pfannkuchen vom Mittag übrig. Mit etwas Gemüse gibt das eine wunderbare Suppe.


Gebacken
Pflaumenkuchen




glutenfreies Sauerteigbrot
Der Teig ist mir etwas zu weich geraten und drohte beim Backen auseinander zu laufen. Deshalb habe ich ihn mit meinem Edelstahl-Tortenring zusammen gehalten. Gab eine andere Form, als gewöhnlich, aber das Brot ist trotzdem gelungen.

Sonstiges
Das Glas war leer, also habe ich wieder eine Kakao-Mischung hergestellt



Müsli ist neu angemischt

Selbstversorgung
Das Fallobst verarbeite ich so, wie es anfällt. Hier hatte ich Äpfel, Quitten und Birnen. Sie ergeben ein leckeres Mus, was z.B. gut zu Pfannkuchen passt.


Ein paar ausgeschnittene Äpfel ohne Zucker in der Pfanne mit etwas Butter karamellisiert und geschmort, ergeben ein leckeres Kompott zu Milchreis und lassen sich wie hier gut mit auf einen Ausflug nehmen.




Außerdem ist jetzt Pflaumensaison



Wenn man Glück hat, findet man einen Pilz.


Der Garten Ende September
Nur ein schneller Blick. Die Beete sind mit Lauch, Roter Bete, Steckrüben, Palmkohl, Federkohl usw. bestückt.



Zur Zeit DAS Thema: Mobilität, bzw. Tanken

Tanken musste ich auch und habe noch ein „Schnäppchen“ gemacht. 🫣 Der Hausherr hat´s gesehen und angerufen. „Du wisst doch nachher einkaufen. Bei XXX kostet´s nur 2,049 €“ Das war am 1. September.
Am 15. September lag der Preis um die 2,279€.
Naja, und am 22. September waren die Preise noch höher.


Ich lasse mein Auto stehen, wenn es irgendwie anders geht.
Alternativen sind dann der Bus, mein Fahrrad, oder meine Füße.
Die Kosten / Haushaltsbuch
Nach wie vor schreiben wir unser Haushaltsbuch mit allen Ein- und Ausgaben. So wissen wir genau, wohin das Geld fließt und können zur Not auch korrigierend eingreifen.

Mein Ziel für 2026 ist es, die Kosten für Lebensmittel unter 3,30 € pro Kopf und Tag zu halten. Ob mir das bei den zu erwartenden Preissteigerungen gelingt? Wir werden sehen.
Insgesamt habe ich im September 131,03 € für Lebensmittel ausgegeben, was ungerechnet 2,18 € pro Kopf und Tag sind.
Damit bin ich bei einem Jahresmittel (Januar bis September) von 3,10 € pro Kopf und Tag.
Damit sind meine Lebensmittelausgaben für den Zeitraum Januar bis September 2026 insgesamt 77,47 € unter meinem selbst gesteckten Ziel.
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