Pfannengemüse mit Risotto, Hackfleisch-Patties, etwas Kartoffelbrei und Bratensoße
Nach unserem zweiten Besuch im August hatten wir ein paar kleine Reste im Kühlschrank stehen, die ich verbrauchen wollte.
Ein Vorteil bei einem sehr kleinen Kühlschrank ist auch, dass einem alles „Ungewöhnliche“ immer im Weg steht und man in der Kiste kramen muss. Es rutscht also nichts nach hinten und aus dem Blick. Es kann nicht vergessen werden und somit gibt es auch keine vergessenen Reste, die entsorgt werden müssen.

Die Reste
Risotto, mit Brühe angemachter Kartoffelbrei, Schweinebrühe von eben diesem Kartoffelbrei, etwas Grillsoße, Apfelmus und Pfirsich-Chutney. Alles stamm aus der eigenen Küche. Die Industrie hat daran keinen Anteil.

Dazu gegeben
Dazu gegeben habe ich 2 Hackfleisch-Patties, ein Glas selbstgemachten Joghurt, Möhren, Steckrüben und Staudensellerie. Das Gemüse hatte ich küchenfertig gewürfelt eingefroren.
Später noch etwas Salz, Chili und Maisstärke.

und so habe ich es gemacht
In einer Pfanne habe ich die Patties mit etwas Öl gebraten.


In einer zweiten Pfanne habe ich das Gemüse ebenfalls mit etwas Öl gegart (Pfannengemüse).


Zu dem gegarten Gemüse habe ich das Risotto gegeben, habe etwas mit Salz und Chili nachgewürzt und das Ganze bei abgeschaltetem Herd nur warm ziehen lassen.

Nachdem die Patties gebraten waren, habe ich sie bei Seite gestellt.
Den Bratensatz habe ich mit der Brühe abgelöscht und mit etwas Maisstärke angedickt. Mit dem Rest Grillsoße war die Soße ausreichend gewürzt.



Den Kartoffelbrei habe ich nur einfach warm gemacht.

Fertig
Pfannengemüse mit Risotto, Hackfleisch-Patties, etwas Kartoffelbrei und Bratensoße.

Zum Nachtisch gab es Apfelmus mit Naturjoghurt und das Pfirsich-Chutney ist noch einmal in den Kühlschrank gewandert. Das schmeckt auch als Brotaufstrich, habe ich später festgestellt. 🙂
Wir sind auch gerade mal wieder dran, den Gefrierschrank leer zu essen. Wenn der so voll ist, verliert man echt den Überblick und ist nur noch am wühlen und kramen. Dann gibt es bei uns auch mal etwas unkonventionellere Zusammenstellungen. Aber Dein Essen sieht echt lecker aus! lg alexandra
Danke Alexandra!
Ich liebe unkonventionellere Zusammenstellungen. 😀 Dabei kann man seiner Phantasie freien Lauf lassen.
Zum Glück haben die Tiefkühlschränke heute Schubladen. Das dämmt das Chaos etwas ein, oder man kann eine Schublade zum Suchen rausnehmen.
Bei mir war das früher auch die Katastrophe. Seitdem ich kaum noch Fleisch einfriere, ist das besser. Die Schubladen, die ständig im Gebrauch sind habe ich beschriftet. Das erleichtert die Sache. In den unbeschrifteten sind nur (Winter-)Vorräte, aus denen ich nach und nach packungsweise in die Fächer für den täglichen Gebrauch umschichte.
Liebe Grüße, Sibylle
Ich hatte mal eine Kollegin, die hat gesagt, dass man nur Milch, Eier und Mehl zuhause haben muss.
Daraus kann man ganz viel kochen und das stimmt.
Super, was du aus deinen Resten gemacht hast.
Herzliche Grüße
Jutta
Hallo Jutta,
ich kann deiner Kollegin nur zustimmen und noch Öl/Fett und Salz ergänzen. Damit könnte man schon fast überwintern.
Danke für dein Lob.
Liebe Grüße, Sibylle
Toll wie immer. Wir brauchen diesen Monat auch Reste auf… läuft echt gut, haben nur einmal Kürbisse gekauft und einmal Champignons… am Anfang ist es echt mühselig, aber nachher macht das richtig spaß sich Alternativen zu überlegen. Natürlich auch Fortschritte in der Kammer und im Geldbeutel zu sehen
Hallo Stefanie!
Das mit dem Verwerten der Reste ist echt eine Übungssache. Irgendwie wird man dann auch immer kreativer. Schön, dass ihr Gefallen dran gefunden habt. Kochen ist eh eine kreative Sache, finde ich. Wahrscheinlich mache ich das deshalb auch so gern. 🙂
Liebe Grüße, Sibylle