Eine Liste
Stefanie hatte als Kommentar unter „Fast Food aus dem Keller: Currywurst“ gefragt, ob ich ihr als Anregung eine Liste meiner gängigen eingekochten Sachen als Anregung veröffentlichen würde. Da das vielleicht auch andere interessiert, bin ich eben in den Keller gegangen und habe eine Liste geschrieben. Das „Sortiment“ wechselt bei mir ständig. Die Liste ist also nur eine Momentaufnahme. Wenn ihr Bedarf an weiteren Ideen habt, klickt auf die entsprechenden Kategorien in der Seitenleiste rechts.

Fleischgerichte
Es eignen sich grundsätzlich alle Fleischgerichte, die man normalerweise lange schmort. Bei mir stehen im Moment:
- Zitronenfleisch
- Kassler
- Schweinbraten
- Krautgulasch
- Rouladen
- Eisbein
- Kassler
- Hirschgulasch
- Wurstgulasch
- Ente
- Hackfleisch, gewürzt und gebraten

Suppen
Alle Suppen sind ohne Kartoffeln, keine Milchprodukte und keine Stärke/Mehl. Einzige Ausnahme ist Linsensuppe. Hier ist Kartoffel drin, weil die aber mit etwas Essig und Zucker abgeschmeckt ist, stimmt der ph-Wert, wodurch diese Suppe trotz Kartoffeln nicht verdirbt.
Kartoffelsuppe koche ich manchmal ein, wen ich weiß, dass ich sie in den nächsten 1 bis 2 Wochen verbrauchen werde.
Jetzt fertig im Regal sind:

- verschiedene Chilis
- Linsensuppe
- Soljanka
- verschiebende Bohnensuppen
- Erbsensuppe ist gerade aus.
Eben habe ich diese Schwarzaugenbohnensuppe gekocht. Ein Teil davon wird morgen gegessen, der andere Teil kommt dann eingekocht in den Keller.


Brühen
Brühen sind Grundlage für Suppen und Soßen. Instandbrühen erfüllen zwar ihren Zweck, schmecken aber nicht annähernd so gut und haben oft zu viel Salz und geschmacksverstärkende Zusatzstoffe.
Zur Zeit vorhanden sind:
- Schweinbrühe
- Kasslerbrühe
- Eisbeinbrühe
- Hühnerbrühe
- Putenbrühe
- Entenbrühe
- Gemüsebrühe

Diesen Vorrat habe ich nach und nach aufgebaut. Die Gläser rotieren, das heißt, ich koche kontinuierlich Vorrat nach und verbrauche kontinuierlich. Diese Art Vorratshaltung gibt mir die Freiheit, nicht jeden Tag von Grund auf kochen zu müssen, aber trotzdem immer selbstgekochtes Essen auf den Tisch stellen zu können.
Auch im Krisen- oder Krankheitsfall habe ich immer etwas. Bewährt hat sich das System besonders als es mir eine lange Zeit lang gar nicht gut ging und auch jetzt noch an schlechten Tagen. Dann ohne viel Aufwand etwas (warmes) zum Essen zu haben, ist wirklich gut.
Auch in der Coronazeit, als Hamsterkäufe an der Tagesordnung waren, konnte ich mich an manchen Stellen nur wundern. 🤨 Ich wusste was ich habe und wie weit mein Vorrat reicht. Ich wusste aber auch, was ich brauche, um die nächste Zeit versorgt zu sein. (Das galt/gilt nicht nur für Lebensmittel, sondern auch für Hygiene- und Reinigungsartikel.)

Als ich noch gearbeitet habe, sah mein Kühlschrank montags in der Früh so aus.
Hauptsächlich im unteren Fach stehen die Mittagessen für die nächsten 5 Tage. Damals hatte ich noch nicht so viel eingekocht, aber eben vorgekocht. Heute benutzt man dafür das moderne Wort Meal-Prepping dafür. Englisch klingt´s halt besser… 😉
All those jars look beautiful! I have turkey stock in my freezer right now. I would love to have it on the shelf ready to go like this. You’re right, the bouillon cubes are high in sodium.
Hi Belinda,
Making stock is no problem. You can use an empty jam jar or a pickle jar and process it in a saucepan. I process meat stock for 60 minutes. Then the jar is ready for storage.
Best regards,
Sibylle
Hallo,
ich friere immer auf Vorrat ein, da ich keine kleinen Mengen kochen kann und somit immer mind. 2-3 Portionen übrig habe. Welchen Vorteil hat das Einkochen? Wird im Backofen oder im Einkochautomat (meine Mutter hatte so ein Riesenteil) eingekocht? Fragen übt Fragen… ☺️
Einen wunderschönen Tag dir!
Karin
Hallo Karin,
wie ich schon geschrieben habe, eignet sich meiner Meinung nach nicht alles zum Einfrieren. Manches wird „krisselig“, weil der Frost manches zersprengt. Die Konsistenz gefällt mir dann nicht mehr. Der zweite Vorteil ist, dass Schmorgerichte und Suppen während sie auf den Verbrauch warten gut durchziehen. Man sagt ja, dass dicke Suppen und Schmorgerichte am nächsten Tag oder nach dem zweiten Aufwärmen besser schmecken. Das ist der gleiche Effekt. Der dritte Grund ist, dass man nicht so viel Platz im Tiefkühlschrank braucht. Diesen Platz verwende ich lieber für (selbst geerntetes) Obst und Gemüse und für die Beeren.
Ich koche im Einkochtopf ein. Wenn ich nur kleine Mengen habe, verwende ich aber auch den Schnellkochtopf oder einen normalen Topf -> Klick!
Liebe Grüße und dir auch einen schönen Tag!
Sibylle
Traumhaft vielen Dank.
Gern! 😉
Schönen Dienstag dir!
Sibylle