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Sparen am Fest? Ja, aber „unauffällig“.

Kartoffelsuppe für 78 Cent pro Portion.

Bei uns gibt es zu Weihnachten eine Ente mit Rotkohl und Rosenkohl und Kartoffelklößen.
Bei anderen gibt es vielleicht einen Gänsebraten oder ein gebratenes Hühnchen. Alles lecker, aber alles auch nicht so ganz billig. Deshalb ist es um so wichtiger, dass man alles von Ente, Gans oder Huhn verwertet.
Ich koche aus den Knochen, den Flügelspitzen, einem Teil der Haut und allen, was man sonst nicht verwertet, eine kräftige Brühe. Wie ich das mache, hatte ich schon einmal hier beschrieben.

Heute verwende ich Brühe, die noch von der Ente übrig ist, die ich 2024 gebraten hatte und koche ca. 4 Portionen Kartoffelsuppe draus.

Dazu verwende ich

  • 800 g mehlig kochende oder vorwiegend festkochende Kartoffeln
  • 150 g Möhren
  • etwa 600 ml fertig gekochte Brühe vom Weihnachtsgeflügelbraten

Bei den Gewürzen variiere ich etwas. An Hühnerbrühe gebe ich noch Majoran, bei Ente eher nicht, weil am Braten schon Beifuß war.

Auch Suppeneinlagen handhabe ich je nach Bedarf. Mal brate ich etwas Speck und Zwiebel, manchmal gibt es ein Wienerle oder gebratenes Hackfleisch dazu.

Als ich neulich Schweinenackenbraten im Angebot gekauft hatte und weil ich ein paar Fettränder übrig hatte, habe ich diese ganz klein gewürfelt und mit Zwiebel bei geringer Hitze gebraten. Das Glas stand 2 Tage kühl und kommt jetzt zum Einsatz.

Die Möhren und Kartoffeln koche ich in der Brühe. So bekommen sie gleich das gute Aroma der Brühe.

Nach 8 Minuten Kochzeit mit Strom und ~10 Minuten kochen mit Restwärme habe ich Kartoffeln und Möhren grob gepresst und die Speck-Zwiebelmischung dazu gegeben. Fertig war´s.

Der Preis

4 Kommentare

  1. Alexandra

    Hallo, jetzt muss ich doch noch mal nachfragen: ich mache ja gerne Hähnchenteile im Backofen. D.h. man könnte hinterher die Knochenreste und Haut (die ja auch gewürzt ist) einfach entsprechend auskochen und als Brühe verwenden? Auf die Idee bin ich noch garnicht gekommen, ich hab das immer so in den Müll gekippt.

    Dir und Deiner Familie schon mal frohe WEihnachten und einen guten Rutsch in ein gesundes Jahr 2026! Vielen Dank, dass Du uns mit so vielen Ideen zum Selbermachen, Ausprobieren usw. inspirierst! lg alexandra

    • miteigenenhaenden

      Hallo Alexandra,
      Ja, ich gebe auch die gewürzten Teile mit in den Topf zum Brühe kochen und da wir die Knochen nicht direkt „durch die Zähne ziehen“ 😉, gebe ich auch die Knochen vom Grillhähnchen in den Topf.
      Danke für deine Fragen, die du stellst! Das regt mich auch des Öfteren zum Nachdenken über Dinge, die ich auch oft automatisch machen, an.
      Liebe Grüße, Sibylle

  2. Walburga

    So machen wir es auch, bei Geflügel und auch anderem Braten mit Knochen. Gläser gibt es groß (1 LIter) für kräftige Suppen und Eintöpfe und in kleine Marmeladengläser (200ml) für Bratensoße.

    Neben Kartoffelsuppe lässt sich auch ein Linseneintopf sehr lecker mit Brühe von Gans oder Ente veredeln.

    • miteigenenhaenden

      Hallo Walburga,
      aus Ermangelung von Zeit habe ich auch schon mal die Knochen mit den entsprechenden Gewürzen eingekocht. Dann später habe ich die Brühe durch ein Sieb gegossen. War genau so lecker, sah nur komisch im Kellerregal aus. 🤣
      Linseneintopf mache ich mit Schwarten von Bauchspeck und Speck. Ich mag die rauchige Note dabei.
      Soßenreste koche ich auch ein. So hat man mal ein schnelles Essen.
      Liebe Grüße, Sibylle

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