im Jahresschnitt noch bei 3,22 € pro Kopf pro Tag

Diesen Monat habe ich viel von dem verbraucht, was vorbereiten war. Am Anfang des Monats war ich für eine Woche krank und und dann ist ja noch Frühling 🙂 und jede Menge im Garten zu tun.

Der Esseneplan

Unseren Essenplan hatte ich hier schon veröffentlicht

Die Einkaufsliste

Nach dem Essenplan und der „Inventur“ unserer Vorräte, habe ich das Notwendige dafür auf Einkaufsliste geschrieben.

Da ich, wie erwähnt, wenig für den laufenden Essenplan kaufen musste und weil über die Medien orakelt wird, dass die Preise wieder mal steigen werden (und wenn es schon so durch die Presse geht, haben die Lebensmittelhändler ja grünes Licht 🤨), habe ich meinen Vorrat in diesem Monat ergänzt etwas aufgestockt.
Öl war zum Ende des Monats schon 20 ct teurer. Bestimmt, wegen der gestiegenen Strittpreise. Wer´s glaubt … 🙄

Der Einkauf

Milch habe ich eine ganze Menge gekauft. Am Anfang des Monats hatte wir nicht eine Tüte mehr im Keller, was ungewöhnlich ist. Da wir aber für ´s Frühstück pro Woche schon fast zwei Liter brauchen, nimmt sich das locker vor dem Verfallsfatum weg. Mitte des Monats gab es dann Milch im Angebot. Ich kaufe nach Möglichkeit Bio-Milch oder Milch von einer Genossenschaft, weil ich hoffe, das die Bauern für diese Milch halbwegs fair entlohnt werden. Wenn ich mal eine MHD-Milch bekomme, nehme ich aber auch die, egal welcher Marke oder Nicht-Marke.

Kartoffeln waren nach der Megaernte im Herbst immer wieder im Angebot und im Gegensatz zu den letzten Jahren auch günstig. Zum Glück! Jetzt kommt die Zeit der neuen Kartoffeln. Dann nehmen die Handelsketten die neuen Kartoffeln in´s Sortiment und werfen die alten dafür raus.
Ich mag die neuen nicht. Die schmecken nach nichts und man kann daraus keine Gerichte kochen. (Ja, schon kochen, aber es schmeckt halt nicht.)
Ich habe noch mal 10 kg im Angebot gekauft und hoffe nun mit meinem Vorrat bis möglichst nah an die Ernte im Herbst heran zu kommen.

Für die Einkäufe oben bin ich mit dem Auto gefahren. Grundsätzlich versuche ich aber auf´s Auto zu verzichten. Bei den Spritpreisen zur Zeit ist der Bus oder das Fahrrad die bessere Wahl für einen schnellen Weg in die Stadt.

Wenn ich mehr Zeit hab, laufe ich aber auch sehr gern und genieße die Ruhe unterwegs.


Das gab es zu essen

Linsennudeln
Aus roten Linsen und Ei habe ich Nudeln für gemacht. Einen Teil haben wir gleich gegessen, einen anderen Teil habe ich getrocknet und im Vorratsschrank verstaut.

Linsennudeln mit pfeffriger Tomatensoße

Fleischklößchensuppe mit Linsennudeln und süßen Quark (einmal verpackt zum Mitnehmen)

Müsli habe ich wieder gemischt

Die Mischung hatte ich ier beschrieben.

Joghurt
Fast jede Woche mache ich Joghurt – noch immer ohne Joghurtbereiter.

glutenfreie Lauchquiche

Das Essen haben wir von einem lieben Menschen, bei dem wir über den Monatswechsel zu Besuch gewesen sind, als Proviant für unsere Rückreise bekommen 🙂

Forellenfilet mit Federkohl aus dem Garten und Bratkartoffeln

Nudeln mit Brokkoli und getrockneten Tomaten

Schlemmerfisch mit Polenta und Salat aus dem Garten

Eine Suppe aus den Stielen und Blattachsen vom Federkohl

Kartoffelbrei mit Entenrest vom Weihnachtsessen, dazu Salat „quer durch den Garten“

Entenbraten von der Ente, die ich vor Weihnachten gekauft hatte und die seither im Frost lag. Dazu Rotkohl und Klöße.

Essen für 2 Tage Dienstreise (Frühstück gibt´s im Hotel),
abfahrtsbereit um 5:45 Uhr
Mittag: heiße Soljanka, Brot, Obstsalat, Tee
Abend: Brot, Aufstrich, Radieschen, Sprudel
Snack: Banane

Gebacken

schnelles, mit Hefe gebackenes, glutenfreies Brot

Karottenkuchen

Eingekocht / konserviert

Die „Reste“ vom Entenbraten, den ich jetzt frisch gemacht hatte. Das ist ein Glas mit Entenbrust in Soße, ein Glas mit Entenklein mit viel Soße zu Kartoffelbrei, drei Gläser Brühe jeweils eins als Grundlage für eine Suppe und 2 kleinen Gläser mit Entenfett zum Braten beispielsweise für Bratkartoffeln.

Gulasch für eine Familienfeier
habe ich vor- und eingekocht. So habe ich damit keinen Stress.

Bolognese

Weiße Bohnen. Erst eingeweicht, dann gar gekocht und dann mit etwas Salz und Kochwasser in Portionen eingekocht.
Achtung für alle, die in Deutschland/EU leben! Kocht nie ungekochte Bohnen ein, wenn ihr keinen Drucktopf (Pressure Canner) zum Einkochen habt. Der Druck in einem handelsüblichen Schnellkochtopf reicht nicht aus, um säurearme Lebensmittel sicher einzukochen. Daher z.B. Bohnen immer vorkochen.
Amerikanische Pressure Canner erreichen einen höheren Druck und eine höhere Temperatur beim Kochen. Leider gibt es solche Töpfe hier nicht zu kaufen. (Lasst die Finger von Billigimporten aus China. Es ist nicht lustig, wenn einem so ein Teil um die Ohren fliegt.)
Eine gute Seite zum Konservieren von Lebensmitteln ist die hier. Die ist von der Fakultät für Familien- und Verbraucherwissenschaften der Universität von Georgia/USA.

Ein Huhn+ verarbeitet
Am Anfang des Monats hatte ich ein Huhn gekauft, zerteilt und eingefroren. Ein paar Tage später habe ich eins der gleichen Sorte für über 4 Euro günstiger bekommen. Da man im Moment mal wieder davon ausgehen kann, das nichts günstiger wird, habe ich auch das gekauft und zusammen mit ein paar „Hühner-„Kleinteilen“ und einer Karkasse aus dem Frost verarbeitet. Zwei Portionen Butterhuhn als Halbfertigprodukt, die Vorbereitung für 2 Portionen Paprika-Sahne-Hähnchen, 4 Portionen Hühnerflügel in Tomatensoße, 6 Portionen Hühnerbrühe und Fleisch für Salat eingekocht sind nun eingekocht.

1 kg Hackfleisch
habe ich krümlig gebraten, gewürzt und ebenfalls eingekocht. Das ist die Grundlage für Suppen, die ich demnächst kochen will.

Möhren waren noch mal im Angebot. Die meisten davon habe ich küchenfertig eingefroren.

Vorrat ergänzt und aufgestockt

Ich habe einige meiner Vorräte nachfüllen und nachkaufen müssen/wollen. Hülsenfrüchte, Öl, Roggenmehl (im Angebot), verschiedene Reissorten, Zahnpasta, Geschirrspülmittel, 1x ! Toilettenpapier, Kartoffeln, Milch, 1 zusätzliches Huhn und Möhren.
Das sind alles Dinge, die wir im normalen Verbrauch haben.

Selbstversorgung

Die Petersilie im Topf, die ich für 40 ct bekommen habe, habe ich in vier Teile geteilt und in einen Eimer mit Wasserspeicher gepflanzt. Sie wird mich hoffentlich bis ins nächste Frühjahr begleiten.

So sieht die Petersilie von letzten Jahr jetzt aus. Sie stand über Winter auf der Terrasse.

Der Federkohl musste jetzt geerntet werden, bevor er in die Blüte geht.

Brokkoli kann ich noch laufend nach ernten. Das hat für 3 Portionen Suppe und einen großen Beutel für den Vorrat im Tiefkühlschrank gereicht. Blumenkohl war auch eine kleine Ernte.

Für Salat wird die Auswahl jetzt wieder größer. Irgendwelche Kräutlein und Blättchen finde ich immer. Etwas Feldsalat wächst auch immer noch nach.

Grünkohl ist noch reichlich im Garten. Damit hatte ich mehr Erfolg, als ich erwartet habe. Die „friesische Palme“ übersteht aber auch den Sommer, wenn man ihn lässt. Ich werde einige vielleicht stehen lassen, damit die hohen Pflanzen den niedrigeren Pflanzen im Sommer Schatten spenden. In Zeiten der heißen, trockenen Sommer muss man auch beim Gärtnern umdenken. 😉

Das habe ich ausgegeben

Durch die Ausgaben für den Vorrat habe ich im März insgesamt 332,15 € ausgegeben. Das sind zwar 5,28 € pro Tag und Person im März, im Jahresschnitt (Anfang Januar bis Ende März) aber nur 3,22 € pro Kopf pro Tag.
Somit bin ich trotzdem im Schnitt unter meinem gesteckten Betrag von 3,30 € pro Tag und Person geblieben.
Ich bin gespannt, wie sich die Preise entwickeln werden. 😏