Lass deine Hände machen was du kannst, dann kann dein Geist fliegen. **

Tipp zum Kauf einer „Zeckenzange“

Von diesem schönen Frühlingsspaziergang …

… habe ich mir, wie ich am Abend beim Duschen bemerkte, eine Zecke mitgebracht. Sie hatte sich in meine Wade eingebohrt. Ein ganz kleines Tierchen.

Die Alternative zur Zeckenzange

Die handelsüblichen Zeckenzangen sind oft viel zu grob, um damit kleine Zecken zu entfernen ohne sie zu zerquetschen und sie sind zu groß, um sie ständig bei sich zu haben.

Da wir hier sehr ländlich leben, kommt es doch immer mal wieder vor, dass man sich eine Zecke einfängt. Seit ca. 2 Jahren haben wir deshalb eine Alternative zur Zange in der Ausweismappe. Gestern habe ich das zum ersten Mal ausprobieren müssen.

Ein Nadeleinfädler ist klein und flach und kostet nur wenige Cent und er funktioniert einwandfrei zum Zecken herausziehen.
Nadeleinfädler gibt es dort, wo es Nähzeug zu kaufen gibt, also in einem Stoff- oder Kurzwarenladen, oder eben übers Internet.

Gebrauchsanweisung

Die Metallschlinge legt man der Zecke vorsichtig und den Hals um den Rüssel, drückt die Drähte etwas zusammen und zieht dann das Tier aus der Haut.

Nach dem Entfernen spaziert die Zecke munter über den Tisch (aber nicht mehr lange 😡). Sie muss sich jetzt eine andere Nahrungsquelle suchen.

Zurückgeblieben ist ein roter Punkt auf der Haut. In der nächsten Zeit werde ich darauf achten, ob sich Anzeichen von Borreliose entwickeln.

Gegen FSME bin ich geimpft, weil wir hier in einem Gebiet leben, wo die Zecken häufig den Erreger in sich tragen.

Bildquelle , 03.05.2024, 4:15 Uhr

7 Kommentare

  1. Fido

    Ergänzend aus jahrelanger Zeckenerfahrung im Wald:
    Zecken laufen sehr lang auf der Haut. Je länger sie sich einbohren können, um so fester sitzen sie.
    Den Tip mit dem Nadeleinfädler werde ich probieren, gute Idee.

    Es gibt eine wirklich gute Zeckenpinzette aus Edelstahl, auch für kleine geeignet. Die hat sehr dünne Spitzen mit perfekter Krümmung zum flachen ansetzen auf der Haut. Ich habe nichts mit der Firma zu tun! Es ist das erste Werkzeug was wirklich funktionierte.
    Vorhin nachgesehen, da gibt es verschiedene Varianten, auch die üblichen …

    Eine Rolle gut klebender Tesa in der Tasche ist immer dabei. Laufende Zecken kleben herrlich daran, sind sicher verwahrt und können sich nicht mehr vermehren!

    • miteigenenhaenden

      Hallo Fido,
      danke für deine Ergänzung!
      Eine gute! Zeckenzange geht natürlich auch, die hat nur den Nachteil, dass (zumindest ich) so ein Teil nicht immer bei mir tragen mag und dass diese mindestens 10 Euro teurer ist, als so ein kleiner Nadeleinfädler.
      Was das systematische Vernichten von Zecken und Zeckennestern angeht: Davon halte ich wenig, dann nicht die Zecken an sich sind das Problem für den Menschen, sondern die Krankheitserreger, die sie in sich führen. Auch Zecken haben ihren Sinn im Ökosystem, sonst gäbe es sie nicht. 😉

  2. Marina

    Ein toller Tipp.
    Ich habe bisher immer Glück gehabt….und diese Plagegeister….auch wenn sie ganz klein waren….noch an/auf mir laufend entdeckt…..es krabbelte einfach.
    Auf meinem Grundstück gibt es leider immer viele Zecken.

    Nach einem Rundgang wird sofort die Kleidung (und ich selber) Kontrolliert. Da ich alleine lebe echt wichtig.

    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende

    Liebe Grüße
    Marina

    • miteigenenhaenden

      Kontrollieren ist wohl die beste Waffe gegen Zecken.
      Danke!
      Dir auch ein schönes Wochenende!
      Sibylle

  3. Queen All

    Danke für diesen tollen Tipp inkl. Anleitung! Ich hatte tatsächlich noch nie eine Zecke (auf Holz klopf) aber da wir auch eher ländlich leben und viel im/am Wald unterwegs sind, ist das wahrscheinlich nur noch eine Frage der Zeit. Und da macht man sich als zecken-unerprobter Stadtmensch schon so eine Sorgen. Der Nadeleinfädler steht jetzt also ganz ober auf der Einkaufsliste – eine Zeckenzange haben wir nämlich nicht, die war mir bisher zur martialisch.

    • miteigenenhaenden

      Vor allem sind die Zangen oft so groß, dass man die Tierchen leicht zerquetscht und damit die Gefahr besteht, dass mal sich die Krankheitserreger selbst „einimpft“.
      Dir auch ein schönes Wochenende!
      Sibylle

  4. Ursula

    Vielen Dank für diesen genialen Tipp!

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