Wie immer vor meinem Einkauf mache ich Inventur und schreibe meinen Essenplan für den gesamten Monat. Ich schaue die Prospekte der Lebensmittelläden hier im Ort durch und schreibe dann meine Einkaufsliste.

Der Essenplan

Den gesamten Essenplan findet ihr hier.

Was ich eingekauft habe und wie es jetzt lagert

Weihnachtsgebäck habe ich jetzt schon gekauft. Es war zum Probierpreis 20% reduziert. Der Hausherr hat die Liste diktiert 😀. (Ich kann´s ja nicht essen.) Er will es aber erst essen, wenn die Zeit dafür ist. Bis jetzt war er tapfer. 👍

Im September/Oktober ist Erntezeit für Möhren, Zwiebeln und Kartoffeln. Deshalb gibt es diese auch jetzt sehr günstig zu kaufen. Ich habe schon im September und auch jetzt im Oktober Großpackungen gekauft, nun geputzt, geschnitten und küchenfertig eingefroren bzw. die Kartoffeln eingelagert. Möhren gab es für 70 ct/kg und Kartoffeln und Zwiebeln für 60 ct/kg.

Ca. 2,5 kg Zwiebeln habe ich getrocknet und anschließend im Backofen unter dem Grill geröstet. Einen Teil habe ich zu Pulver vermahlen. Damit kann ich jetzt z.B. Soßen und Suppen würzen.

Die Zwiebeln sind nicht so dunkel, wie auf dem Foto.

Die fein geriebenen Möhren verwende ich im Winter zusammen mit geriebenen Äpfeln für Rohkost. Die gewürfelten Möhren brauche ich für Eintöpfe, Gemüse.
Alles ist jetzt eingefroren.
Von diesen flachen, rechteckigen Plastikdosen habe ich 5 Stück. Das sind aber auch die einzigen Plastikdosen, die ich (noch) habe. Ich friere darin geriebene Möhren, geriebene Äpfel und Sauerkraut ein. Wenn das Gemüse in der Form gefroren ist, schichte ich mehrere Gemüsequader in einen Gefrierbeutel. So kann ich das Gemüse gut stapeln und portionsweise auftauen.

Weil ich einen Brief zu Post bringen musste, war ich in er Stadt. Hefe brauchte ich auch und natürlich habe ich in diesem Zuge geschaut, ob ich etwas Vergünstigtes, für mich Brauchbares, finde.

Ja, ich hatte Glück. 3,5er Frischmilch für 80 ct/l, Brokkoli für je 36 ct/Stück, eine Gurke für 13 ct/Stück, Stangensellerie für 45 ct, Bananen im Angebot für 88 ct/kg. Ich frage mich manchmal, warum manche Sachen reduziert sind. Die waren alle einwandfrei.
Staudensellerie und Brokkoli habe ich klein geschnitten und eingefroren. Den Stiel vom Brokkoli hatte ich geschält und separat eingefroren. Den nutze ich für Suppen oder Mischgemüse.

Der Jäger im Nachbarort hatte seinen Hofladen offen. Ich habe 1 kg Hirschgulasch und je zwei Würste vom Reh und vom Hirsch gekauft. Das Wild ist hier direkt aus der Umgebung. Delikatessen für besondere Tage. 🙂
Verglichen mit dem Metzger im Ort sind die Preise gar nicht so hoch. Rindfleisch dort ist teurer.

Gebacken

Apfelkuchen mit
glutenfreiem Quark-Öl-Teig

Den Teig kann man mit Äpfeln, aber auch mit Pflaumen belegen und 45 bis 45 Minuten bei 180°C backen

glutenfreie Aronia-Kekse
Die dunkle Farbe stammt also von den getrockneten, gemahlenen Aronia-Beeren.

glutenfreies Sauerteigbrot

Ich experimentiere gerade damit, möglichst wenig Guarkernmehl verwenden zu müssen. Dadurch wird der Teig recht weich und damit er nicht auf dem Blech auseinander läuft, halte ich ihn mit einem Edelstahl-Tortenring in Form. Mal sehen, ob ich dafür auch noch eine Lösung finde.

Roggen-, Dinkel-Sauerteigbrot

Brotkrümel

Brotkrümel vom Schneiden, eine schief geschnittene Scheibe, die man schlecht belegen kann oder eine übrig gebliebene Scheibe aus der Brotdose ohne Belag trockne ich. Nach dem Reiben, habe ich Brösel, die ich zum Beispiel zum Panieren verwende.

Eingekocht und konserviert

Die Putenunterkeule, die ich im September günstiger bekommen und erst einmal eingefroren hatte, habe ich jetzt zubereitet.
Den großen Knochen vorm Putenbein habe ich zusammen mit ein paar Fleischknochen zu einer Brühe gekocht.

Gepökelter Schweinekamm war nur in solchen großen Stücken im Angebot. Egal. Ich habe ihn zubereitet und eingekocht. So hält es ein Jahr ohne Kühlung. Nach und nach wird es dann gegessen.

Mit unserem Überraschungsbesuch habe ich Kürbissuppe gekocht. Dazu habe ich beide Kürbisse aus meinem Vorrat verendet, weil einer wohl zu wenig gewesen wäre. Es wurde dann also eine Mischung aus Hokkaido und Butternut.
Nach diesem Rezept schmeckt mir die Suppe besonders gut. Das was vom Essen übrig blieb, habe ich eingekocht.

Hummus habe ich wieder als Halbfertigprodukt eingekocht. Jedes Glas hat so etwa eine Portion. Es fehlt noch das Sesammus, aber auch ohne ist das sehr lecker – einfach nur auf geröstetem Brot.

Sonstiges

Linsennudeln

Ein paar Tellerbilder

Grüne Bohnen Suppe

Die MHD-Bohnen aus dem Einkauf habe ich sofort verarbeitet. Einen Teil habe ich blanchiert und eingefroren, aus einen anderen Teil eine Suppe gekocht.

Dazu habe ich die Bohnen, eine klein geschnittene Kabanossi klein geschnitten Zwiebel, Kartoffeln und Tomate zusammen im Schnellkochtopf für 10 Minuten gekocht und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Zum Nachtisch habe ich Vanillepudding gekocht und später rote Johannisbeeren drauf getan. Eine Portion gab es zu Hause, die andere unterwegs.
Zu Suppen gibt es bei uns meist auch Brot.

Selbstversorgung

Äpfel und Birnen gibt es in diesen Jahr reichlich. Auch die Quitten haben sich erstaunlicherweise auch noch entwickelt. Da wegen der extremen Trockenheit und Hitze im Sommer kaum Vögel im Garten waren, haben sich die Schädlinge ungehindert ausbreiten können. Nahezu 100% der Quitten waren angefressen und fielen vom Baum. Einige konnte ich ausschneiden und nutzen. Viel war´s nicht, da ich die Quitten aber mit Apfel gemischt habe, wird es aber trotzdem reichen.

Äpfeln habe ich jetzt als Kuchenfüllung und als Kompott eingekocht. Apfelmus hatte ich schon aus den Sommeräpfel eingekocht.

Basilikum ist im Eimer mit Bewässerung sehr gut gewachsen. Davon konnte ich nach und nach mein Vorratsglas füllen.

Der Garten

Der Garten ist für den Winter vorbereitet. Ich hoffe, dass ich auch dann das eine oder andere ernten kann. Jetzt wo die Temperaturen kühler werden, werden wohl hoffentlich die Schädlinge ruhiger werden. Kohlweißlinge sind zwar schön anzuschauen, ihre Raupen lieben aber Kohl, wie der Name schon sagt. Die Raupen sind gefräßig.
Ich kein Netzt, weil ich zu dieser Jahreszeit fast nur „Lieblingsfutter“ von Kohlweißlingen im Garten stehen habe. So viele Stellen kann ich gar nicht abdecken. Also suche ich die Pflanzen nach Eiern und Raupen ab. Ja, es gibt ein paar Verluste, aber ich denke, es wird für Menschen und Raupen reichen.

Chinakohl, Brokkoli, Blumenkohl, Kohlrabi, Steckrüben, Mangold, Lauch, Pflücksalat, Feldsalat, Winterheckenzwiebeln und einige Kräuter hoffe ich im Winter oder frühen Frühjahr ernten zu können.
Manches steht im Kaltgewächshaus und manches übersteht den Winter im Garten.

Die Kosten / Haushaltsbuch

Nach wie vor schreiben wir unser Haushaltsbuch mit allen Ein- und Ausgaben. So wissen wir genau, wohin das Geld fließt und können zur Not auch korrigierend eingreifen.

Bei den Ausgaben in diesem Monat sind schon Backzutaten, Weihnachts-gebäck und Wildfleisch enthalten, die für die Adventszeit gedacht sind.

Mein Ziel für 2026 ist es, die Kosten für Lebensmittel unter 3,30 € pro Kopf und Tag zu halten.
Insgesamt habe ich im Oktober 200,12 € für Lebensmittel ausgegeben, was ungerechnet 3,03 € pro Kopf und Tag sind.
Damit bin ich bei einem Jahresmittel (Januar bis Oktober) von 3,08 € pro Kopf und Tag.
Für den Zeitraum Januar bis Oktober 2026 bin ich jetzt bei 107,93 € unter meinem selbst gesteckten Ziel.