Minimalismus, Selbstversorgung, Konsumreduzierung, Suffizienz, DIY

Wenn Reste in der Verpackung bleiben

Manchmal ist es nicht zu vermeiden, dass Reste in einer Verpackung bleiben, die man nicht so ohne weiteres nutzen kann. Manchmal ist die Verpackung aber auch so konstruiert, dass man den Eindruck hat, dass man billigend in Kauf nimmt, dass etwas vom Inhalt zurück bleibt. Oder ist das Absicht??

Es ist immer mal wieder Theama in den Medien und wer genau hinschaut, begegnet diesem Phänomen auch wirklich im Alltag.

Ich habe ein Beispiel. Hier könnte ich sogar glauben, dass es technisch bedingt kaum anders machbar ist, dass etwas vom Inhalt zurück bleibt.
Für mich ist das allererdings kein Grund den Rest nicht trotzdem zu nutzen. 😉

Klebestifte – egal welcher Bauart – haben am Ende des Klebers ein Näpfchen, was zur Mechanik des Stiftes gehört.

In diesem Näpfchen verbleibt ein Rest, der meines Erachtens nach gar nicht so gering ist. (Ich habe die beiden mal rausgebaut, um sie zu fotografieren. Normalerweise kann man die Klebedinger da lassen wo sie sind.)

Den Inhalt kann man leicht mit einem Küchenmesser rauholen..

…und in eine andere angefangene Packung drücken.

Der Rest aus drei Verpackungen entspricht fast der Hälfte einer vollen Verpackung.

Die zwei Minuten Fummelei lohnen sich also.

4 Kommentare

  1. Karin

    Wow! Ich schneide immer alle Cremetuben auf… was da noch so drin klebt…

    • miteigenenhaenden

      Hallo Karin,
      ich schneide auch die Zahnpastatuben auf und stelle die Shamooflaschen auf den Kopf. Ich sehe nicht ein, dass ich was verschenken soll. Ist doch alles gutes Zeug. 😉
      Lieben Grüße, Sibylle

  2. Queen All

    Wie viel das bei Kleber ist, war mir gar nicht bewusst. Hatten jahrelang keine Klebestifte im Einsatz aber da man mittlerweile seine Briefmarken ja selbst ausdrucken kann, brauchen wir wieder einen.
    Bei vielen Plastiktuben-Verpackungen kann man das auch gut beobachten. Normalerweise versuchen wir, solche Verpackungen zu vermeiden. Wenn es nicht anders geht, rücke ich der Tube am Ende mit der Schere zu Leibe, um an den restlichen Inhalt zu kommen. Man muss nur ein bisschen rabiat sein, aber dieses Spielchen der Hersteller spiele ich nicht mit.

    • miteigenenhaenden

      Hallo Queen All!
      Ja, rabiat muss man halt manchmal sein, aber das ist mir egal. 😁
      Bei uns (im Büro) gehen so 2-3 Klebestifte im Jahr durch. Eine wirkliche Alternative zu finden ist eine echte Herausforderung. Es gab mal Nachfüllstifte, aber die waren auch nicht plastikfrei und vor allem sehr teuer. Der Kleber der Stifte hat den Vorteil, dass er, wenn man einen guten Kleber kauft, sich nicht nach 2-3 Jahren löst (Ja, wirklich. Hatten wir schon) und dass er nicht nässt.
      Sind schon praktisch diese Dinger.
      Wenigstens mache ich sie ganz leer.
      Liebe Grüße, Sibylle

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