Minimalismus, Selbstversorgung, Konsumreduzierung, Suffizienz, DIY

Rückblick auf mein 2021

2021 war für mich geprägt vom Stellen von Anträgen, Wartezeiten, Behörden-briefen, Klinikaufenthalten, aber auch von kleinen und großen Freuden, Stolz und kleinen und großen Fortschritten.



Um mit Corona klarzukommen habe ich inzwischen mehr oder weniger meinen Weg gefunden. Ja, eben – manchmal mehr und manchmal weniger.

Wir waren tatsächlich für 2 Wochen im Urlaub. Das hat gut getan – einfach mal raus, versuchen den Alltag zu vergessen.

Das Gartenjahr ist in diesem Jahr nicht gut gelaufen. Dadurch, dass ich nie wusste, wann der nächste Klinikaufenthalt sein wird, konnte ich nichts planen. Die Tomaten habe ich Ende März gesät und dann unter freiem Himmel ausgepflanzt, weil ich gehofft habe, dass sie sich so mehr oder weniger selbst bewässern. Haben sie dann auch, nur Pertrus hat sie zu gut gegossen, so dass ich alle Pflanzen mit Braunfäule entsorgen musste.
Die Kartoffeln, die ich aus Verzweiflung aufs Beet gesetzt hatte, damit es nicht kahl dasteht, sind hingegen sehr gut geworden.

Beeren reichen bis zur nächsten Ernte. Kirschen und Sauerkirschen gab es reichlich, nur habe ich 70% der Süßkirschen ebenfalls wegen des zu feuchten Wetters entsorgen müssen.
Birnen waren ok. Pflaumen haben die Maden geholt, die Aronia fanden die Vögel lecker.
Bohnen, Spargel und Erbsen sind sehr gut gelaufen.

Pilze habe ich viele gefunden. Die meisten nur fotografiert, aber auch für ein Jahr ausreichend getrocknet und gemahlen, um sie hauptsächlich als Würze für Soßen zu verwenden.


Grünkohl, Lauch, einige Zwiebeln, Möhren, Pastinaken, Rote Bete und einige Kräuter habe ich auch jetzt im Dezember noch frisch im Garten.



Der Vorratskeller ist trotz des eher miesen Gartenjahres recht gut gefüllt, weil ich nach Möglichkeit immer für 2 Jahre konserviere. Falls mal eine Ernte ausfällt, kann ich immer noch auf die Ernte des Vorjahres zurückgreifen.


Unterm Strich war es ein Jahr, in dem ich einige Ereignisse und Erfahrungen nicht gebraucht hätte und einige Ereignisse und Erfahrungen nicht missen möchte.
Also ein Durchschnittsjahr.


Ich freue mich auf 2022 und hoffe, dass es euch auch so geht.

Machts euch gemütlich und feiert Silvester – so wie es eben geht. Ohne Böller, aber vielleicht mit einem Gläschen Sekt zu Mitternacht!

Guten Rutsch auch allen!

Letzter Sonnenuntergang des Jahres

2 Kommentare

  1. Wolfgang Nießen

    Der Vorratskeller sieht wirklich beeindruckend aus. Meine Großmutter hatte auch ein solches Regal im Keller, gefüllt mit Leckereien aus dem Garten, das hat mich als Kind schon fasziniert, sonst hätte ich bestimmt auch wieder vergessen.
    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

    • miteigenenhaenden

      Vielen Dank!
      Ein Vorratsregal anlegen kann eigentlich jeder. Natürlich wird sich der Inhalt nach Vorlieben und Lebenssituation unterscheiden. Ein Städter ohne Garten wird andere Sachen bevorraten, als jemand vom Land mit einem Garten. Aber prinzipiell ist es für jeden machbar.
      Vielleicht findest du auch ein Eckchen im Keller? Was könnte da leckeres rein? 😉

      Liebe Grüße und dir auch ein schönes Wochenende!
      Sibylle

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