sparen, preiswert kochen, reparieren, selber machen, selbst versorgen

Abrechnung unserer Lebensmittelkosten 2025

Meine regelmäßigen Leser wissen, dass ich in diesem Jahr von einigen Monaten meine Lebensmitteleinkäufe und einiges, was ich daraus gemacht habe, fotografiert habe.

Hier sind die Links dazu

Auch habe ich die jeweiligen Kosten zusammengerechnet und die durch-schnittlichen Kosten pro Person und Tag ausgerechnet. Hier zum Beispiel vom Juli

Mein Ziel war es, trotz Inflation und steigender Kosten unsere Kosten für Lebensmittel unter 3,30 € pro Person und Tag zu halten.
Erst sah es nicht danach aus, dass ich das schaffen werde und ich hatte die gesetzte Marke schon fast aufgegeben, aber am Ende sieht es jetzt doch gut aus.

Im Schnitt sind es nun für 2025 3,03 € pro Person und Tag. In diesen Kosten sind alle Lebensmittel, alle Getränke und Knabber- bzw. Süßkram.

Damit bin ist sogar unter den Kosten vom Vorjahr geblieben.
In den letzten Jahren waren es (jeweils pro Person und Tag)

  • 2024 -> 3,20 €
  • 2023 -> 2,99 €
  • 2022 -> 3,12 €
  • 2021 -> 2,27 €
  • 2020 -> 3,04 €
  • 2009 -> 2,93 €

Mit dem 3,03 € liege ich genau auf dem Mittelwert der letzten 17 Jahre. 😮 Das hat mich selbst überrascht.

Wie kann man das schaffen?

Einen Plan haben

Ich mache seit Jahrzehnten einen monatlichen Essenplan. Seit 2005 elektronisch, davor mit Stift und Papier. Der Plan ist Grundlage für die Versorgung der Familie.

Mein Bildschirm hat einen schwarzen Hintergrund. Das spart Strom. 😉

Danach kaufe ich ein und umgekehrt plane ich nach dem, was im Vorrat vorhanden ist. Mit Hilfe des Essenplans rotiere ich die Vorräte im Keller und bin flexibel, wenn es mal wieder alles nicht so klappt, wie es geplant war, weil sich kurzfristig der Dienstplan ändert usw.

Vorratshaltung

Einen gescheite Vorratshaltung ist einen feine Sache. Ich muss nicht wegen jedem Ei in die Stadt fahren, sondern kann (möglichst selten) auf der Grundlage meines Plans einkaufen.
Man hat immer etwas zum Essen im Haus – auch bei Krankheit oder im Krisenfall ist man für ein paar Tage unabhängig vom Einkauf.
Abgesehen davon, dass ich unsere Gartenernte im Vorrat habe, gibt es auch von allem was wir sonst benötigen immer mindestens eine geschlossene Packung im Vorrat. Eine Tüte Mehl ist angefangen, eine geschlossene Tüte steht im Vorrat usw. Wie oben schon erwähnt, macht so ein Vorrat auch sehr flexibel. Ja, ich habe einen Plan, aber wenn der mal nicht passt, kann ich umswitchen.

Den Einkauf planen

Wenn man den Einkauf planen kann, braucht man nicht jeden Tag losziehen. Das spart Zeit, Sprit und Geld.
In meinem Buch notiere ich alles, was nachgekauft werden muss und nach meinem Essenplan notiere ich alles, was ich für das Essen in diesem Monat brauche.

Angebote nutzen


Mein Kaufverhalten habe ich in diesem Jahr leicht geändert. Während ich bisher darauf geachtet habe, nur einmal im Monat einkaufen zu müssen, verbinde ich jetzt auch mal notwendige Wege in die Stadt mit dem Kauf des einen oder anderen Angebotes. Bei ~ 6,60 € Fahrtkosten lohnt es sich nicht, extra für ein Angebot zu fahren, bei dem man wenige Cent sparen kann.

Apps, Coupons und Bonuskarten


Nein, ich nutze noch immer keinen Apps und Coupons. Für das, was ich einkaufe, gibt es keine Coupons. Darüber rabattiert werden meist hochverarbeitete Lebensmittel, teure Genussmittel, oder Kosmetikartikel, die ich nicht nutze.

Neulich hatte ich sogar mal den Fall, den man mal einer Verbrauchersendung im Internet beschrieben hatte: Ich hatte Pralinen zum Verschenken im Angebot gekauft und ein paar Wochen später wurden haargenau die gleichen Pralinen über die App zum gleichen Preis verkauft …
Mit Apps werden Daten gesammelt. Das ist noch ein Aspekt, den ich nicht mag.

Analoge Bonuskarten, diese altmodischen Dinger, gibt es an manchen Stellen noch. Die zwei, die ich habe, nutze ich aber kaum noch, denn die Füllung für die Gaskartusche des Sprudlers gibt es inzwischen beim Discounter günstiger und beim Bäcker lohnt sich das Sammeln kaum, weil wir dort einfach zu wenig einkaufen.
Bildquelle , 31.12.2025, 7:22 Uhr

Verarbeitet Lebensmittel

Ich kaufe sehr wenige verarbeitet Lebensmittel. Käse und Wurst kaufe ich fast nur, wenn mehrere Personen zu Besuch kommen. Ich mache Brotaufstriche selbst, wenn es sich ergibt. Diese einkoche ich dann meist ein und bei Bedarf hole ich ein Glas aus dem Keller.

Seit diesem Jahr kann ich auch Nudeln machen, aber noch habe ich auch gekaufte im Keller.

Grundnahrungsmittel

Grundnahrungsmittel, wie Mehl, Kartoffeln, Öl, Gemüse, Obst, Fleisch usw. sind nicht so teuer wie verarbeitete und wenn man genau drauf achtet, kann man diese auch immer wieder im Angebot kaufen.

Ein Beispiel:
Der SWR hat Rotkohl vor Weihnachten getestet. Fertig gekocht und tiefgefroren, oder eingekocht kostete der zwischen 3,52 € bis 5,31 € pro Kilo. Ein frischer Rotkohlkopf kostet im Normalpreis 0,99 €/kg (im Angebot vor Weihnachten 0,79 €/kg). Auch wenn da noch die Kosten für die Äpfel, die Gewürze und die Energie dazu kommen, bin ich nicht bei 3,50 €/kg und der Rotkohl ist so, dass er uns schmeckt, was wohl bei dem getesteten nicht so der Fall war.

Wenn es sich einrichten lässt, kaufe ich im Angebot in größeren Mengen und verarbeite und konserviere selbst.

MHD-Ware und verbeulte Packungen

Wenn ich einkaufen bin, schaue ich immer in die Kisten und Regale mit den reduzierten Waren. Wenn ich etwas finde, wozu mir sofort eine Verwendung einfällt, die ich in absehbarer Zeit gebrauchen kann, nehme ich auch solche Waren.
Regelmäßig gibt es Frischmilch mit nur noch kurzer Haltbarkeit. Da ich einmal in der Woche Joghurt mache, kann ich 2 Flaschen preisreduzierte Milch immer gebrauchen.


Wenn der Inhalt von „Rettertüten“ gerade passt, nehme ich auch die gern. Im April hatte ich gezeigt, was ich aus dem Inhalt von zwei Tüten gemacht habe. (-> Link)

Manchmal bekommt man verbeulte Packungen vergünstigt. Ob die Packung von der Maisstärkte nun einen Knick hat, oder nicht, ist mir egal solange sie gut verschlossen ist. Solche Sachen rette ich auch vor dem Verderb. 😉

Brot und Kuchen

Brot und Kuchen backe ich selbst, das meiste davon glutenfrei. Selbst gebacken ist es viel günstiger und auch wenn man „nur“ ein einfaches Brot mit Hefe backt, hilft das. Die Zutatenlisten bei den gekauften preiswerten Broten im Discounter oder Supermarkt sind sehr lang und das Brot vom Handwerksbäcker ist zumindest bei uns um ein Vielfaches teurer, als wenn ich selbst backe. Der Hausherr kauft sich (nur) am Sonntag zwei Brötchen vom örtlichen Bäcker. 🙂 Die kriege ich nicht so fluffig gebacken wie er sie mag.

Da ich fast nie selbst zum Bäcker gehe, schockieren mich jedes mal, wenn ich damit in Berührung komme, die Preise vom Kuchen. Fast fassungslos habe ich vor ein paar Monaten die Preisliste vom Mc D studiert. Ein Muffin, ein Stück Erdbeertorte, oder ein pinkfarbener Berliner kosten pro Stück! zwischen 3 und 4 Euro. … und das wird gekauft. 😮
Für 3 bis 4 Euro backe ich einen ganzen Kuchen. Ok,… der ist dann aber nicht pink und hat keinen „trendigsten Kern: eine Pistazienfüllung“.

Getränke

Wir trinken jeder maximal 2 Tassen Kaffee am Tag. Sonst selbstgemachten Früchtetee oder aufgesprudeltes Leitungswasser mit einem fruchtigen Zusatz.
Ich kaufe also keinen Saft und auch keine Softgetränke. Letztere mag hier eh keiner. Alkoholisches trinken wir sehr wenig.

Möglichst alles verwerten

Wenn ich Reste habe, versuche ich davon möglichste einen ganze Mahlzeit für ein oder zwei Personen zu zaubern. Oft entsteht dann ein weiteres vollständiges Gericht.
Hier ein paar Ideen (Links), was man mit Resten machen kann

Außer Haus essen

Manchmal kauft sich der Hausherr ein Stück Kuchen, wenn es ihn lockt, aber das ist selten. Kaffee im Pappbecher 😝auf die Hand schmeckt nicht. So etwas muss man nicht kaufen.
In 99 % aller Fälle sieht unsere Verpflegung für unterwegs so aus.

und zum Schluss

Teil-Selbstversorgung

Wir haben einen Garten, den wir je nach Kraft/Gesundheitszustand so bewirtschaften, dass wir auch etwas ernten können. Es gibt Jahre, da wachsen selbstaussähende Wildblumen auf dem Beet und es gibt andere Jahre, da können wir wirklich etwas ernten.
Die Bäume und Sträucher tragen oder tragen nicht. Das liegt hauptsächlich am Wetter zur Blütezeit oder an der Wasserverfügbarkeit im Sommer.

blühender Pfirsichbaum mit Tüchern vor dem Frost geschützt


In diesem Jahr gab es keine Pflaumen, keine Quitten, keine Sauerkirschen, keine Aprikosen und keine roten Johannisbeeren.
Aber es gab Stachelbeeren und wenige schwarze Johannisbeeren, Birnen, Äpfel, ein paar Erdbeeren und Himbeeren und Süßkirschen. Die Tomaten haben gut getragen. Im nächsten Jahr wird es anders sein.
Wenn es möglich ist, bevorrate ich Früchte immer für 2 Jahre, um die Jahre mit Ernteausfall zu überbrücken. So hat es mir meine Großmutter beigebracht.



Nach und Nach will ich den Garten auf ausdauernde Gemüse umstellen. Auch werde ich das Aussäen im Frühjahr weitestgehend lassen, weil mir die Schnecken eh alles wegfressen. Besser läuft es ab August und dann im Winter. Da sind die Schädlinge nicht so aktiv und es gibt keine Probleme mit Hitze und Trockenheit.

Das Sammeln in der Natur ist einfacher und braucht nicht so viel Kraft wie das Gärtnern. Inzwischen weiß ich wo ich was finden kann, um ums mit Wildfrüchten, Kräutern, Wurzeln usw. zu versorgen.

Hier gibt es frischen Meerrettich.

Fazit

3,03 € sind ein gutes Ergebnis, auf das ich stolz bin. Es ist das Ergebnis von Planung, gezieltem Einkaufen und viel Eigeninitiative.

22 Kommentare

  1. Walburga

    Hallo Sibylle,

    Respekt, wie diszipliniert du alles angehst 👍. Ist Dein Wert für die Hauptmahlzeit des Tages oder für alle Mahlzeiten? Rechnest du Getränke und Naschereien/Knabbereien mit ein?

    Wir liegen deutlich höher, haben aber auch keine richtige Trennung bei den Ausgaben. Wir haben nur die Gesamtsumme, also auch mit Drogeriesachen. Außerdem heben wir in einem Supermarkt das Bargeld ab, dass dann also auch auf der Ausgabenseite mit erscheint.

    Das Einkaufen und die Rechnerei ist hier Männersache. Für das kommende Jahr habe ich nun angeregt, mal mehr ins Detail zu gehen und nur die Lebensmittel zu erfassen.

    Zu bedenken ist auch, dass die höheren Ausgaben im vergangenen Jahr auch stark für die Vorratshaltung drauf gegangen sind. Aktuell ist die Gefriertruhe prall gefüllt. Ebenso das Regal mit den Einweck- und Marmeladengläsern. Damit sollten wir in naher Zukunft die Ausgaben verringern können.

    Danke für deine Anregungen. Damit motivierst Du mich immer wieder 😊 .

    Liebe Grüße
    Walburga

    • miteigenenhaenden

      Hallo Walburga,
      ich dem Betrag ist alles drin, was wir essen und trinken, auch Knabberzeug, Kaffee und (bei uns sehr wenig) alkoholische Getränke. Dabei ist es egal wie es bezahlt wurde – bar oder mit Karte.
      Drogeriesachen werden gesondert registriert, wobei ich diese noch einmal in Hygiene (z.B. Spülmittel) und Kosmetik (z.B. Shampoo) unterteile.
      Klar, wenn ihr den Vorrat erst aufbaut, braucht ihr erst einmal mehr Geld, aber das müsste sich im Laufe der Zeit dann ausgleichen, weil ihr später diese Sachen nicht mehr kaufen müsst.
      Bei mir gibt es auch Monate, in denen die Ausgaben viel höher sind als diese 3,03€. Dafür sind sie in einen anderen Monat geringer. Das gleicht sich aus.
      Das Geldabheben solltet ihr, wenn ihr wirklich einen saubere Buchführung wollt, aus den Lebensmittelausgaben rausrechnen, denn ich vermute, dass ihr für das Bargeld nicht nur Lebensmittel kauft.
      Liebe Grüße und einen guten Wochenstart!
      Sibylle

  2. Alexandra

    Hallo, Dein Jahresergebnis ist wirklich beeindruckend. Und motivierend, selber auch noch besser zu wirtschaften. Sprich, bei mir ist bei den Lebensmittelkosten pro Tag noch viel Luft nach oben (oder besser nach unten). Ich hab mir für dieses Jahr vorgenommen, etwas weniger Fleisch zu kaufen. Öfter mal Bratlinge aus Getreide oder Hülsenfrüchte zu machen. Da hab ich direkt letzte Woche auch mit angefangen und einen Berg Linsenbratlingen gebraten. Die lassen sich wirklich gut einfrieren und dann wieder auftauen. Ansonsten koche ich auch immer selber und backe gerne Kuchen. Mir sind die Fertigsachen einfach zu teuer, zu stark gewürzt und die Fertigbackwaren zu süß. Brotbacken steht auch auf der todo-Liste. Wenn man gutes Sauerteigbrot kauft, ist das wirklich teuer. Ansonsten vergleiche ich auch die Preise in einschlägigen Prospekten. Und arbeite weiter an der „Erziehung des Ehemanns“, das er 1. nur Dinge mitbringt, die ich auch auf den Zettel geschrieben habe und 2. bei losen Waren auf den kg-Preis achtet. Wird immer besser. 🙂
    GEhts Euch auch so, dass Ihr im Supermarkt oft staunend an der Kasse steht und euch wundert, was andere Leute für ein Fertigzeug einkaufen? 🙂 Ich finde das immer sehr spannend.
    lg alexandra

    • miteigenenhaenden

      Hallo Alexandra,
      an der Kasse schätze ich manchmal was der Warenkorb meines „Vorgängers“ wohl in Euro ist. Ist halt so eine Tätigkeit, sich die Zeit in der Warteschlange zu vertreiben. 😉
      Liebe Grüße, Sibylle

  3. Queen All

    Wow, das ist echt günstig und zeigt, wie effektiv eine gute Planung ist. Allerdings muss man sich auch ein bisschen Mühe machen und einfach mal faul die Fertigpizza in den Ofen schieben ist bei dir wahrscheinlich nicht mal die Ausnahme sondern eher ein NoGo. Du beweißt aber auch, dass es keine Frage des Geldes ist, sich anständig zu ernähren. Auch wenn manche (Medien) einem das gerne weis machen wollen.
    Liebe Grüße!

    • miteigenenhaenden

      Genau an der Stelle schüttle ich auch immer wieder den Kopf. Es ist nicht teurer, sich gesund zu ernähren – eher im Gegenteil. Voraussetzung ist aber, dass man kochen kann, oder gewillt ist, es zu lernen.
      Fertigpizza gibt es bei uns vielleicht 3x im Jahr. Das ist etwas, was derjenige ausgeben „muss“, wenn er bei unserer Spielrunde 6:0 oder 5:1 gewinnt. 😅 Aber auch dann wird die Pizza nicht einfach zwischendurch gegessen, sondern in den Essenplan eingefügt. (Aber Achtung! Nicht jede Pizza im Essenplan kommt aus der Kühltruhe.)
      Schönen Sonntag dir!
      Sibylle

  4. Gabi

    Klasse und beeindruckend deine Aufstellung.

    Mir geht es mit den ach so hochgelobten Einkaufs-Apps genauso: Ich finde dort nichts, was ernsthaft günstiger wäre. Fast immer sind es Markenprodukte und Sachen, die ich definitiv nicht brauche.
    Ich kaufe auch nur Grundnahrungsmittel und koche selbst. Eine so differenzierte Kostenaufstellung habe ich nicht, Garten habe ich auch nicht, aber es ist aber schon einiges höher. Zwischenzeitlich waren meine Ausgaben mal richtig hoch, bei 11-13€ pro Tag, Inzwischen sind sie wieder auf Vor-Corona-Niveau bei 8,75€.

    • miteigenenhaenden

      Hallo Gabi,
      dass deine Kosten etwas höher sind als meine hängt auch damit zusammen, dass ein Ein-Personen-Haushalt immer unwirtschaftlicher ist, als ein Mehrpersonen-Haushalt. …und du kannst nicht alles essen und musst wahrscheinlich deshalb auch teurere Produkte kaufen. Wenn ich nur an die Brotpreise denke, wird mir schwindlig.
      Wenn du aber deine Kosten sogar wieder auf das Niveau von Vor-Corona senken konntest, hast du doch einiges richtig gemacht. 👍🙂
      Liebe Grüße, Sibylle

  5. Christina

    Liebe Sibylle, ich bin mal wieder beeindruckt von euren Lebensmittelkosten. Und das im Jahr 2025. Darauf kannst du wirklich stolz sein! Planen, gezieltes Einkaufen und viel Eigeninitiative, da kann ich mir immer wieder tolle Inspirationen bei dir holen. Freue mich jeden Sonntag, wenn ich deinen Newsletter im Postfach habe. Vielen Dank dafür!

    Ein gutes, gesundes und friedvolles neues Jahr für dich und deine Familie.

    Viele Grüße
    Christina

    • miteigenenhaenden

      Hallo Christina,
      ich wünsch dir auch ein gutes 2026!
      Schau mal in dein Postfach: Es gibt auch mittwochs einen neuen Beitrag. 😉
      Liebe Grüße, Sibylle

  6. Ulrike

    Es tut gut zu lesen, dass es auch andere Leute gibt, die eine Packung im Anbruch und eine im Vorrat „normal“ finden

    • miteigenenhaenden

      Hallo Ulrike,
      ich finde das ist das Minimum, das man als Vorrat haben sollte.
      Ich muss mich mal durch deinen Blog arbeiten. Der scheint auch sehr interessant zu sein.
      Liebe Grüße, Sibylle

      • Julia

        Liebe Sybille,
        Deine detaillierte Aufstellung finde ich super hilfreich! Wir sind zwar jetzt ein Vierpersonenhaushalt ohne Garten und in der Stadt. Ich nehme aber trotzdem immer wieder Anregungen bei dir mit.
        Mich interessiert noch: was ist/sind deine Motivationen für das ganz sparsame Hauswirtschaften? Ist es ein begrenztes Budget, ist es Frust über hohe Preise oder ist es vielleicht auch ein bisschen ein Spiel, die Ausgaben immer noch ein wenig reduzieren zu können und zu sehen, das zu schaffen oder noch weitere Gründe? Ist eine ganz offene Frage, die ich mir auch immer wieder stelle.
        Liebe Grüße und noch alles Gute fürs neue Jahr!
        Julia

        • miteigenenhaenden

          Hallo Julia!
          Was mich antreibt? Hm. Ist eine Frage, über die ich eine Weile nachdenken musste und ich auch jetzt nicht so genau weiß, ob ich es so genau beantworten kann.
          Man muss vielleicht die Geschichte betrachten.
          Als wir vor über 40 Jahren 🫣 mit der Ausbildung angefangen und dann studiert haben, war das Geld wirklich knapp, aber wir sind hingekommen. Nach dem Studium war das Einkommen höher, aber wir haben fast so weiter gelebt wie zu Studentenzeiten. Später irgendwann hatten wir (nur) ein geringes Einkommen für 4 Leute. Da war das Geld wieder knapp. Es gab Zeiten, wo unser Einkommen auch Sozialhilfeniveau lag (wir aber keine „Stütze“ bezogen haben). Entsprechend sparsam haben wir gelebt. Trotzdem haben wir uns jedes Jahr einen Urlaub in Frankreich oder Spanien leisten können. Das Auto war beladen mit Kochutensilien, Spielsachen, natürlich einer Vorstellung, was wir dort für kleines Geld unternehmen können und natürlich was ich kochen kann.
          Später war das Einkommen besser, aber wir sahen keine Notwendigkeit die Ausgaben zu erhöhen. Warum auch? Wir lebten ja gut. So ist es bis heute.
          Wenn eine Anschaffung notwendig ist, wird sie getätigt, wenn nicht, dann wird nichts gekauft. Ein armer Tropf, der Shoppen als Hobby braucht.

          Wie Queen All schon angedeutet hat: Gesundes Essen ist günstiger als hoch verarbeitetes, bei dem der Preis von großen Konzernen diktiert wird. Schlechteres Essen für mehr Geld ist für mich unlogisch. 🤗
          Bei anderen Dingen ist es genau so: Warum soll man Sachen wegwerfen, wenn man sie erst einmal noch reparieren kann? „Hopp und weg“ kostet Geld und Ressource, beutet oft Menschen in anderen Teilen der Erde aus und verursacht Müll. Warum soll ich das unterstützen?

          Ich hoffe, ich konnte dir deine Frage so etwa beantworten? Wenn nicht, frag bitte noch mal nach.
          Liebe Grüße, Sibylle

          • Julia

            Erstmal: den Kommentar habe ich versehentlich unter den anderen Kommentar geschrieben. Obwohl meiner ja nichts mit dem ändern zu tun hat 🙈 Sorry dafür.
            Danke für deine ganz ausführlichen Gedanken. Ich finde das alles sehr nachvollziehbar. Ich freue mich auf deine weiteren Beiträge 🙂 (find‘s fast immer etwas schade, dass die Woche immer nur einen Mittwoch und einen Sonntag hat 😉 )

          • miteigenenhaenden

            Hallo Julia,
            ja, es war das Ziel, dass man meine Zahlen so etwa nachvollziehen kann.
            Liebe Grüße, Sibylle

          • Peter

            Hallo Sybille,
            du hast zu deiner Motivation im Grunde geantwortet, dass es reine Sparsamkeit an sich ist. Du gibst 3,- EURO pro Tag an Essen aus nicht weil du es dir nicht anders leisten kannst, sondern weil du es dir so zuvor als Ziel gesetzt hast. Darf ich fragen, was du mit deinem ganzen Geld machst, das du nicht ausgibst ?

            Liebe Grüße,
            Peter

          • miteigenenhaenden

            Hallo Peter,
            danke für deine Frage. Ich denke, es ist zu eng gedacht, wenn du dich fragst, was ich mit dem ganzen Geld mache, was sich hier so „anhäuft“ und ich schließe daraus, dass du das Geldsparen als einzige Motivation für unsere Lebensart siehst.
            Die Frage nach der Motivation hat auch Julia (etwas weiter oben) auch schon gestellt und auch bei ihr habe ich erst lange nach einer Antwort gesucht.
            „Warum mache ich das?“ Reflexartig schießt mir in den Kopf: „Warum nicht?“ Da diese Antwort aber deine Frage nicht beantwortet, bitte ich dich vorerst, dir die Antwort auf Julias Frage durchzulesen und – weil die Frage auch schon in den Vorjahren ab und an aufgetaucht ist – mir etwas Zeit zu geben, deine Frage in einem gesonderten Artikel zu beantworten.
            Ich arbeite dran. Vielleicht schaffe ich es bis zum Mittwoch, oder sicherlich spätestens zum nächsten Sonntag.
            Bis dahin liebe Grüße, Sibylle

  7. Tom

    Hallo, danke für diesen tollen und sehr informativen Beitrag! Ich lese solche Artikel sehr gerne und bin immer wieder erstaunt wie du das umsetzt, und das ja schon über Jahre. Respekt!

  8. Swuuj

    Sehr beeindruckend, danke für die vielen Anregungen. Wenn das Vorratsregalfoto echt ist: auf solch schön sortierte Vorräte zurückzugreifen macht bestimmt Lust zu essen.
    Blog über Uberblogs gefunden, hier lese ich jetzt gern mit, vielen Dank für das Teilen Ihrer Gedanken und Geschichten!

    • miteigenenhaenden

      Hallo Swuuj,
      danke für deinen Kommentar. Ja, das Bild ist echt. Bei mir gibt es nur echte Fotos, dann sie sollen von MEINEM Leben erzählen und nicht nur schick und von einer Maschine generiert sein. Wenn du genau hinschaust: Welche KI generiert Fotos mit Unterbelichtung und Gegenlicht. KI-Fotos sind so gut es eben geht perfekt. 😉
      Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen auf meinem Blog!
      Sibylle

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