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Minimalismus, Selbstversorgung, Konsumreduzierung, Suffizienz, DIY

Energie sparen, der praktische Teil

2. Der Schnellkochtopf (Einführung)

Ich war ja erstaunt, als es neulich in der Sendung SUPERMARKT vom RBB hieß:

„Schnellkochtopf: Comeback mit Dampf“ .

Öm …🤔 … für mich war er nie weg.
Ja, gut. Ich bin bekannt dafür, dass ich nicht jeden Trend mitmache und ich mache vieles, ‚was man heute nicht mehr macht‘. 😊

Mich hat es verwundert, dass der Schnellkochtopf so weit in der Versenkung verschwunden ist, dass ihn kaum noch jemand kennt, geschweige denn verwendet.
Dabei ist er so praktisch und energiesparend und man kann mit ihm, man es richtig anstellt, sogar vitaminschonender garen als in einem normalen Topf.

Wie funktioniert so ein Schnellkochtopf?

Ein Schnellkochtopf hat einen fest verschließbaren Deckel mit einer Dichtung. Wenn das Wasser im Inneren des Topfes kocht, bildet sich durch den entstehenden Dampf Druck im Topf.
Durch den Überdruck im Topf siedete das Wasser bei höheren Temperaturen.
Bei einem normalen Topf siedet das Wasser bei 100°C, beim Schnellkochtopf auf Stufe 1 bei ~105°C und bei Stufe 2 bei ~117°C.
Dadurch werden die Speisen schneller gar. Ist reine Physik.

Kann ein Schnellkochtopf explodieren?

Das scheint die uralte Angst bei der Anwendung dieser Töpfe zu sein.
NEIN, bei sachgemäßem Gebrauch explodiert da nichts!
Der Deckel hat ein Überdruckventil. Das heißt, wenn zu viel Druck im Topf entsteht, entweicht der Überdruck durch das Ventil.
Wenn man allerdings einen Topf, der noch Druck hat, mit Gewalt aufreißt, kann man anschließend die Küche renovieren. Dazu müsste man aber zwei Sicherheitsmechanismen ganz bewusst übergehen. Gut, wenn man das macht, ist man selbst schuld.
Ein handelsüblicher Schnellkocht explodiert nicht.

Was kostet so ein Schnellkochtopf?

Im Laufe der Jahren habe ich schon Markenprodukte und auch No-Name-Produkte gehabt. Mein Fazit: ein günstiger tuts genau so gut, wie ein teurer.
Jetzt habe ich so ein Set

Bildquelle , 06.04.2022, 18:00 Uhr

Das kostete damals knapp 50 Euro und weil es niemand wollte, habe ich es für 25 Euro im Ausverkauf bekommen. Damit koche ich nur locker schon 10 Jahre.
Also: Man kann ein kleines Vermögen für einen Schnellkochtopf ausgeben, muss es aber nicht.


-> im nächsten Beitrag: Kartoffeln kochen mit minimalem Energieeinsatz

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